OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Etwa 40 Vertreter von Parteien und Bewegungen der Linken aus über zehn Länder nahmen am Foro Sao Paulo in der Hauptstadt Nicaraguas teil Photo: Twitter

MANAGUA – Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro begrüßte am Mittwoch, dass die lateinamerikanische Linke suche, „mit dem gleichen Schwung und Glauben“ den sie bei der Schaffung des Sao Paulo Forums im Jahr 1990 gezeigt habe, ihre Einheit zu festigen.

Im Gespräch mit der Arbeitsgruppe dieses multilateralen Mechanismus in Nicaragua sagte Maduro , dass das Dokument Consenso de Nuestra América  ( Konsens Unseres Amerika), das von den Delegierten diskutiert wurde, diese Anstregungen verdeutliche und es sich in einen politischen Leitfaden für die progressiven Bewegungen der Region verwandeln müsse.

Er hob gleichermaßen hervor, dass das Sao Paulo Forum in einem besonderen Moment entstanden sei. Es sei das Ergebnis eines Aufrufs des damaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und des historischen Führers der Revolution Fidel Castro gewesen, um die Kräfte der Linken nach dem Zusammenbruch des von der Sowjetunion angeführten sozialistischen Blocks in Europa zu vereinen.

An dem Treffen in Managua nahmen etwa 40 Verteter linker Parteien und Bewegungen aus über zehn Ländern der Region teil; es war vor allem auf die Stärkung der Einheit ausgerichtet, um der neuen neoliberalen Offensive entgegenzuwirken, die die Integration bedroht.

Maduro fügte hinzu, dass die Kräfte der lateinamerikanischen Linken wegen der durch die progressiven Regierungen der Region erreichten sozialen und wirtschaftlichen Fortschritte, die Hoffnung der ganzen Welt verkörperten.

„Wir sind der Kontinent der Hoffnung, wir sind die revolutionäre Kraft der Hoffnung einer ganzen Welt, wir hier in Lateinamerika. Das müssen wir in aller Bescheidenheit sagen und diese Verpflichtung annehmen“, sagte er laut AVN.

Maduro führte aus, dass mit dem Entstehen dieser progessiven Regierungen in Lateinamerika „die erste revolutionäre Welle des Volkes des XXI. Jahrhunderts“ erfolgt sei, die er als „positiv für die Völker“ bezeichnete.

Der Staatschef fügte hinzu, dass die Prozess des Wandels in der Region sich durch die Vision des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro und der Übernahme der Präsidentschaft von Hugo Chávez in Venezuela vertieft hätten.

„In den 90er Jahren hätte niemand einen Pfifferling für die Kräfte der Linken gegeben und zehn Jahre später, mit dem Entstehen der der von Chávez angeführten Bolivarischen Revolution, kam es zu einem Aufbruch nach vorn, zum Sieg und zu Organisationen, wie es das nie zuvor in der Geschichte gegeben hatte“, fuhr er fort.

Lateinamerika werde wirklich den Lateinamerikanern gehören, wenn es gelinge „ alle Widrigkeiten dieses Augenblicks in Chancen und Wege zu verwandeln, um voranzukommen.“

Im Falle Venezuelas vericherte er, dass das Modell der Bolivarischen Revolution sich als „in Zeiten des Aufschwungs“ und in Zeiten des „politischen Krieges und des Wirtschaftskrieges“ als erfolgreich erwiesen habe.