OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Das Abkommen des Politischen Dialogs und der Kooperation wurde vom Minister für Auswärtige Beziehungen Kubas, Bruno Ro¬dríguez, und der Hohen Vertreterin für Außenpolitik der EU, Federica Mogherini, unterzeichnet Foto: Twitter des kubanischen Außenministeriums

BRÜSSEL — Vertreter Kubas und der Europäischen Union unterzeichneten am Montag ein Abkommen des Politischen Dialogs und der Kooperation, das als Rahmen für die Entwicklung der Beziehungen auf Grundlage der Gleichheit, Gegenseitigkeit und des beiderseitigen Respekts dient, berichtete PL.

Das Dokument wurde vom Minister für Auswärtige Beziehungen Kubas, Bruno Ro­dríguez, und der Hohen Vertreterin für Außenpolitik der EU, Federica Mogherini, sowie von Vertretern der Länder des Gemeinschaftsblocks unterzeichnet.

In den Erklärungen während der Zeremonie anerkannten Ro­dríguez und Mogherini die hohe Bedeutung des Abkommens für die zukünftige Entwicklung der bilateralen Beziehungen.

Beide Diplomaten hielten am Montag ein Treffen im Sitz der Europäischen Union in Brüssel ab, wonach sie zur Unterzeichnung des Abkommens schritten.

Der kubanische Außenminister äußerte, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa weiterhin eine Priorität für die Insel beim Aufbau einer sozialistischen effektiven und nachhaltigen Wirtschaft darstellen.

Ihrerseits hob die Leiterin der europäischen Diplomatie auch Fidel Castro als historische Figur hervor und sprach der Regierung und dem Volk Kubas ihre Kondolenz nach dem Ableben des Revolutionsführers aus.

Die Unterzeichnung erfolgt nach der Abschaffung des sogenannten Gemeinsamen Standpunkts, den der Regionalblock 1996 eingenommen hatte und der seit dessen Annahme wegen seines interventionistischen, selektiven und diskriminierenden Charakters von Kuba entschieden zurückgewiesen wurde, wie der kubanische Vizeaußenminister, Abelardo Moreno, kürzlich erklärte.