OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Oscar López Rivera ist seit 35 Jahren in einem Gefängnis der Vereinigten Staaten. Photo: Reuters

SAN JUAN- Der Gouverneur Puerto Ricos, Alejandro García, schloss sich einer offziellen Petition an das Weiße Haus an, in der die Freilassung des puertoricanischen Kämpfers für die Unabhängigkeit Oscar López Rivera gefordert wird, der seit 1981 in den USA inhaftiert ist.

García, der im Juni Kuba besucht hatte, um beim Gipfel der Vereinigung der Karibischen Staaten teilzunehmen, bat über Twitter ihn zu den Unterzeichnern der an Obama gerichteten Petition hinzuzufügen.

Diese Kampagne wird vom puertoricanischen Anwalt José Rodríguez angetrieben, damit der US-Präsident noch vor Ende seiner Amtszeit im Januar 2017 den puertoricanischen Patrioten freilässt.

„Oscar hat schon eine zu lange Zeit außerhalb seiner Vaterlandes verbracht. Es ist an der Zeit, ihn in sein Land zurückzubringen. Unterschreibt die Petition“, schrieb der Gouverneur über Twitter.

Bis jetzt haben 30.392 Personen unterschrieben und man möchte in den nächsten 30 Tagen 100.000 Unterschriften zu erreichen, was das Weiße Haus verpflichten würde, auf die Forderung zu antworten, hob die Tagezeitung El Nuevo Dia hervor.

Oscar López Rivera wurde 1981 wegen angeblicher Verschwörung zum Sturz der Regierung der Vereinigten Staaten zu 55 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Jahr 1991 erhöhte sich seine Strafe um 15 Jahre wegen eines Fluchtversuchs.

1999 bot ihm der damalige Präsident der Vereinigten Staaten Bill Clinton eine Begnadigung an, aber der puertoricanische Patriot weigerte sich diese anzunehmen, wenn nicht alle seine Kampfgefährten eingeschlossen würden.

Zur Zeit befindet er sich im Gefängnis von Terre Haute im Bundesstaat Indiana, wo er seit 1998 einsitzt.