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Daniel Ortega und Rosario Murillo, die Kandidaten der FSLN bei diesen Wahlen. Photo: el 19 digital

MANAGUA — Nach 21,3% iger Auszählung der Wahllokale informierte der Oberste Wahlrat von Nicaragua (CSE), dass Daniel Ortega, Kandidat der Sandinistischen Front der Nationalen Befreiung (FSLN) 71,3 % der Stimmen errang.

Bei Redaktionsschluss berichtete Roberto Rivas, Vorsitzender des CSE, im ersten Wahlbulletin, dass es eine Wahlbeteiligung von 65,3 % gegeben habe und dass es am Wahltag zu keinerlei Vorfällen gekommen sei. Ebenso gab er bekannt, dass 3,8 % der Stimmen ungültig seien, während 96,2 % gültig war.

Nach seiner Stimmabgabe sagte Daniel Ortega, Kandidat der FSLN, gegenüber der Presse: „Dies ist eine Stimme für den Frieden, für die Stabilität und Sicherheit der nicaraguanischen Familien“.

Der Staatschef fügte hinzu, dass dies ein neuartiger Wahlprozess sei. „Es sind die ersten Wahlen, in denen die Abgeordneten eine Quote von 50 % Frauen und 50 % Männer haben. Dies würdigt das Land des Patioten Augusto César Sandino“, sagte Ortega.

Das Wahlbeobachtungsorgan der Universität (OEU) rief dazu auf, die Legitimität der Wahlen anzuerkennen, damit der Frieden erhalten werde, in dem der Wahlvorgang ablief.

Nach dem Bericht des Beobachtungsorgans, das insgesamt 5 000 Universitätsstudenten im ganzen Land aufbot, um die Wahlen zu begleiten, erfüllten diese die im Wahlgesetz vorgesehenen Schritte in den 14 581 Wahllokalen mit Normalität.