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BRASILIA — Ein von Fachleuten des brasilianischen Senat erarbeiteter Bericht ist zu dem Schluss gekommen, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die suspendierte Präsidentin Dilma Rousseff an Finanzmanövern beteiligt war, die das vom Senat eingeleitete Amtsenthebungsverfahren rechtfertigen, informierten am Montag offizielle Quellen.

Gemäß dem 233seitigen Dokument war die Staatschefin verantwortlich für die Herausgabe einer Reihe von Budgets-ändernden Dekreten ohne die entsprechende Genehmigung durch den Kongress, berichtet EFE.

Allerdings hat man, nach einer vom Senat veröffentlichten Mitteilung, keine Beweise dafür gefunden, dass Rousseff in den Zahlungsverzug von Krediten an öffentliche Banken eingegriffen habe, die die Opposition als Steuermanöver bezeichnet, welche, gemäß der Anklage, ein Verbrechen der Verantwortung darstellen würden, das zur Absetzung der Staatschefin führen könnte.

Seit Dezember 2015 laufen die Versuche eines Amtsenthebungsverfahrens gegen die brasilianische Präsidentin.

Während des Prozesses hat die Präsidentin massive Unterstützung durch Sympathisanten und politische Anhänger erhalten.