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Das ecuadorianische Parlament dankte der Einsatzbrigade Henry Reeve und der kubanischen Medizinische Brigade in diesem Land für die sofortige Hilfe beim Erdbeben des 16. April. Photo: Andes

JAMA, Manabí - Die Nationalversammlung der Republik Ecuador dankte mittels einer durch deren Präsidentin Gabriela Rivadeneira unterzeichneten Resolution der Einsatzbrigade Henry Reeve und der kubanischen Medizinischen Brigade in diesem Land für die sofortige Hilfe angesichts des Erdbebens am vergangenen 16. April.
Der kubanische Botschafter in diesem südamerikanischen Land, Rafael Daussá Céspedes, verlas das Dokument vor den 26 Mitgliedern der Internationalen Ärztebrigade, die auf den Umgang mit Katastrophen und schweren Epidemien spezialisiert sind und von unserer Regierung in die ecuadorianische Pazifik-Region entsendet worden war. Diese Region war am stärksten vom Beben betroffen, das mehr als 650 Menschenleben kostete und unschätzbare Sachschäden verursachte.
Während des Treffens im kleinen Krankenhaus von Jama, einer Küstenstadt, in der sich das kubanische Camp befindet, hob Daussá Céspedes die Arbeit der Brigade Henry Reeve hervor, die in den ersten fünf Wochen der Hilfe in Ecuador Leben gerettet hat, Kranke heilte und die Liebe der Menschen gewann.
Nach den Worten von Dr. Jose Ernesto Betancourt, Leiter der Einsatzbrigade Henry Reeve in Ecuador, bedeutet diese Botschaft des Parlaments des Landes nicht nur eine Anerkennung, sondern ist auch eine Verpflichtung, wie bisher in den Dörfern weiterzuarbeiten, die durch das Erdbeben fast bis zur Unkenntlichkeit zerstört worden sind.

Die kubanische Ärztebrigade hat, seit sie vor 45 Tagen in Ecuador ankam, zwischen den Trümmern, in den Bauern- und Fischerdörfern und in den Gesundheitseinrichtungen der Städte Porto Viejo, Bahia de Caraquez, Jama und Pedernales mehr als 6 000 Patienten konsultiert, etwa 400 Patienten operiert und weitere 20 rehabilitiert. Diese Zahlen sprechen für sich und machen deutlich, warum sich die Nationalversammlung von Ecuador bei Kuba bedankt.