
LA PAZ —Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, stellte gestern fest, dass dank des Kampfes der sozialen Sektoren die Privatisierung verlangsamt wurde und die wirtschaftliche und politische Umgestaltung dieses Andenlandes begann, berichtet PL.
Während der Einweihung des Gebäudes der lokalen Wasserwirtschaft des Aquädukten in Oruro (West), bestätigte der Staatschef die Unterstützung der Menschen im Kampf gegen die neoliberalen Regierungen und während des Prozesses des Wandels, der im Jahr 2006 eingeleitet wurde.
„Früher bemächtigten sich private Unternehmer des Vermögens und Erbes der Bolivianer. Dank der gesellschaftlichen Kraft haben wir dies umgekehrt“, sagte er.
Darüber hinaus bekräftigte er das Engagement seiner Regierung, „grundlegende Menschenrechte wie den Zugang zu Strom, Trinkwasser und Kommunikation“ umzusetzen.
In seiner Rede sagte Morales, dass Grundversorgungsdienste und Wasser jetzt ein Menschenrecht seien, wie Bolivien es bei den Vereinten Nationen verlangt habe. „Wir exportieren unsere Strategien und Programme und nicht umgekehrt, als man sie uns früher auferlegte“, sagte der Präsident laut Berichten von ABI.
In diesem Zusammenhang stellte er fest, dass bis zum Jahr 2020 vorgesehen sei, die kostbare Flüssigkeit allen Gemeinden des Landes zugängig zu machen, und kündigte die Fortsetzung der Programme wie „mein Wasser“ und „meine Beregnung“ an, die darauf ausgerichtet sind, die Lebensbedingungen der abgelegensten Ortschaften zu erleichtern und die Landwirtschaft zu fördern.
Dies erfordere die Zusammenarbeit der lokalen Behörden und der Menschen im Allgemeinen, führte er aus.




