OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

CARACAS - Nicolás Maduro genehmigte am Montag Fonds für über 1,4 Millionen Dollar zur Stärkung des 2016 mit Kuba im Bereich Gesundheit, Bildung, Kultur und Sport unterzeichneten Kooperationsvertrags.

Der Staatschef unterzeichnete das Dokument während eines Treffens der hochrangigen Komission Kuba-Venezuela, das im venezolanischen Regierungssitz stattfand.

Maduro hob die Anstrengungen hervor, die seine Regierung unternimmt, um eine wirklich sozialistische Gesundheit zu garantieren. „Die Medien der Rechten widmen sich dem Totschweigen dessen, was zum Wohl aller Venezolaner unternommen wird“, sagte er.

Maduro genehmigte ebenfalls einen binationalen Plan Kuba- Venezuela zur Stärkung der Mission „Barrio Adentro“ in Venezuela. Er wies darauf hin, dass dieser Kooperationsplan über eine Investition von 1,428 Millionen Dollar und 6.954 Milliarden Bolivares verfüge und man, was die Gesundheit angehe, die medinzinische Versorgung innerhalb der Mission „Barrio Adentro“ verstärken werde.

„Barrio Adentro“, das die Achse des zentralen Öfentlichen Nationalen Gesundheitssystems darstellt, verfügt über ein Netz von über 10.000 Stellen zur medizinischen Grundversorgung, das über die „Barrios“, die Stadtviertel, die Wohnsiedlungen, die Dörfer, über ganz Venezuela verteilt ist.

Er fügte hinzu, dass diese erste priorisierte Mission auch ein Programm zur Lieferung von Medikamenten beinhalte, in dem die produktive, wissenschaftliche und technologische Kapazität Kubas und der in der von der venezolanischen Regierung vorangetriebenen Ökonomisch Bolivarischen Agenda produktive pharmazeutische Motor zusammenkommen.

In dem Treffen wurden außerdem die Abkommen für den Zeitraum 2016 – 2030 ausgewertet, die im vergangenen Monat, während eines Arbeitsbesuchs, den Maduro und ein Teil seines Kabinetts Kuba abstattete, in Havanna unterzeichnet worden waren.

Der Präsident betonte die über 15- jährige gegenseitige Zusammenarbeit, eine Epoche in der beide Länder sich der Angriffe des Imperiums und der nationalen Rechten ausgesetzt gesehen hätten, die die Brüderlichkeit zwischen beiden Ländern untergraben wollten.

Seit dem Jahr 2000, als die Revolutionsführer Hugo Chávez und Fidel Castro die Kooperationsvereinbarung Kuba –Venezuela unterzeichnet hatten, hält man an der strategischen brüderlichen Allianzen zwischen beiden Ländern fest.

Am 16. April 2016 ist es 13 Jahre her, dass „Barrio Adentro“ ins Leben gerufen wurde, eine Mission, die es vorher in Lateinamerika noch nie gegeben hatte und die es allen Schichten des Volkes in Venezuela ermöglicht, gratis Gesundheitsdienste hoher Technoogie in Anspruch zu nehmen.

Zur Zeit leisten etwa 46.000 Kubaner in 24 Staaten Venezuelas in 20 Sozialprogrammen, von den Millionen von Bürger profitieren, ihre Dienste.