
CARACAS – Der Präsident von Venezuela Nicolás Maduro sagte am Donnerstag, dass der 4. Februar 1992 den Weg für die erste friedliche und demokratische Revolution in der Geschichte Venezuelas geebnet habe.
In einer Übertragung von “Venezolana de Television” vom Miraflores-Palast in Caracas, wo er die Chávez-Anhänger willkommen hieß, die mit einem Marsch das heroische Datum würdigten, an dem eine Gruppe militanter Patrioten, angeführt von Hugo Chávez, sich gegen die neoliberale Politik der Regierung von Carlos Andrés Pérez aufgelehnt hatte, sagte der Staatschef: „Der 4. Februar war eine historische Notwendigkeit, die in Venezuela den Weg für die erste Revolution des 20. und 21. Jahrhunderts bereitete, die zugleich politisch, sozial, ökonomisch, friedfertig und demokratisch war.“
Der Präsident nannte den 4. Februar den Tag, “an dem die Fahnen der Souveränität, der Unabhängigkeit und der Würde zurückkehrten (…) Es war ein verzweifelter Aufschrei von Militärs, die sagten: Schluss mit dem Ausverkauf unseres Vaterlandes an die Yankis und den Internationalen Währungsfonds!“
“Angesichts von Repression, Mord und dem Aufoktroyieren neoliberaler Maßnahmenpakete erhob sich eine heldenhafte und glorreiche Generation (…), die bolivarische Generation von Comandante Hugo Chávez“, bekundete Maduro.
An jenem 4. Februar 1992 hatte sich Chávez über die sozialen Kommunikationsmedien an das Volk gewandt und die Verantwortung für die Rebellion übernommen, deren Ziele, wie er damals sagte, „bis auf weiteres“ nicht erreicht seien. Von da an verband sich mit dem Datum die Hoffnung auf einen Wechsel, die sich konkretisierte, als er 1999 die Präsidentschaft erlangte und die Bolivarische Revolution begann.




