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QUITO - Die nationalen Koordinatoren der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) trafen sich gestern in dieser Hauptstadt, um die Dokumente zu besprechen, die auf dem Vierten Gipfel der regionalen Blocks am kommenden 27. Januar in Ecuador angenommen werden, berichtet PL.

Bei dem Treffen am Sonntag und Montag werden die Koordinatoren der 33 Mitgliedsländer des im Jahre 2010 gegründeten Organismus der Integration die Tagesordnungspunkte abstecken, die von den Außenministern am kommenden Dienstag diskutiert werden, sowie den Bericht über die Arbeit Ecuadors als pro tempore Vorsitzendem der CELAC im Verlaufe von 2015 erörtern.

Während seines traditionellen Wochenarbeitsberichts an die Staatsbürger, kündigte Ecuadors Präsident Correa an, dass 22 Staats- und Regierungschefs ihre Teilnahme am Gipfel bestätigt haben.

„Am Mittwoch wird das Land den CELAC Gipfel feiern“, sagte der Präsident, nachdem er feststellte, dass alles bereit ist für das Treffen, zu dem alle Länder des amerikanischen Kontinents mit Ausnahme der Vereinigten Staaten und Kanada zusammen kommen.

Seinerseits sagte der Außenminister von Ecuador, Ricardo Patiño, dass die Regierungschefs oder deren Vertreter von Frieden, vom Fortschritt „unseres Amerika“ und von der Krise sprechen werden, die die Region beeinträchtigt.

„Dies wird eine weitere Gelegenheit sein, dass Ecuador diesen Geist der Integration unter Beweis stellt und die Länder die Möglichkeit haben, ihre Probleme und Bestrebungen zu besprechen“, sagte der Beamte.

Weiter kündigte er an, dass die so genannte Agenda 2020, die im vergangenen Jahr auf dem Dritten Gipfel in Costa Rica verabschiedet wurde, in Quito weiter verhandelt werde.

Wir dürfen nicht ungeduldig werden, das Wichtigste hier ist, absoluten Konsens zu erreichen, damit wir eine regionale Agenda haben, sagte der Leiter der ecuadorianischen Diplomatie.

Das im Jahr 2015 angenommene Dokument umfasst fünf Arbeitsbereiche: Beseitigung der extremen Armut und Ungleichheit, Bildung, Wissenschaft und Technologie, Bekämpfung des Klimawandels und Finanzierung für Entwicklung und Infrastruktur.

Ecuadors Präsident Correa gab bekannt, dass 22 Staats- und Regierungschefs ihre Teilnahme am Gipfel bestätigt haben.