OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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VEREINTE NATIONEN – „Es ist enttäuschend, dass die Vereinigten Staaten gegen unsere Resolution gestimmt haben“, stellte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla in einer Pressekonferenz fest, die nach dem durchschlagenden Erfolg Kubas vor den Vereinten Nationen anberaumt worden war.

Für den kubanischen Außenminister war die Erklärung der Vereinigten Staaten dafür, dass sie sich gegen die Aufhebung der Blockade aussprachen, „substanzlos und ohne Grundlage und solange die Realität darin besteht, dass die Blockade strikt und konkret zur Anwendung kommt, wird die Vollversammlung nicht aufhören, sie zu verurteilen“.

Rodríguez sagte auch, dass er nicht vorhabe, auf die Erklärung des Vertreters der Vereinigten Staaten zu reagieren, konstatierte aber, dass sich die Anwendung der Blockade ändern müsse und nicht etwa die Resolution; es werde eine Blockadepolitik angewandt, die gegen die nationalen Interessen der USA und ihrer Bürger gerichtet sei.

Der kubanische Außenminister gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass vor dem Herbst des kommenden Jahres die Regierung und der Kongress der Vereinigten Staaten konsistente Schritte zur Aufhebung der Blockade getan haben werden.

In der derzeitigen Debatte gebe es einen bedeutsamen Aspekt, der im Willen des US-Präsidenten und verschiedener Sektoren des Kongresses bestehe, das Ziel der Resolution zu erfüllen, also die Blockade gegen Kuba zu beenden.

Der Minister bestätigte die Entscheidung des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz, auf der Basis von Freiheit, Souveränität und Selbstbestimmung alles Erdenkliche dafür zu tun, die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten zu verbessern.

Laut Bruno Rodríguez ist ein wichtiger Abschnitt im Prozess der Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten bewältigt und es gibt Grundlagen dafür, auf die Normalisierung der bilateralen Beziehungen hinzuarbeiten.

Allerdings könne man nicht von einer Normalisierung der Beziehungen sprechen, solange die Blockade nicht beendet werde, schloss der Außenminister.