OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

PANAMA - Verschiedene soziale Organisationen unseres Kontinents schlossen sich am Donnerstag der Unterstützung der kubanischen Position in den Workshops des Forums der Zivilgesellschaft an und forderten den Ausschluss der zur Veranstaltung akkreditierten Gruppe von Söldnern.

Photo: Juvenal Balán

Edgardo Voitier, von der panamaischen Frente Amplio Colonés, verlas eine Erklärung im Namen von Organisationen der panamaischen Zivilgesellschaft, in der er die Präsenz von Personen kritisierte, die „nicht an Wohlstand und Frieden glauben und nicht kommen, um zu helfen, sondern um zu provozieren“.

Voitier sagte, die panamaischen Organisationen hätten an dem Forum teilgenommen, das im Hotel El Panama in der Hauptstadt stattfindet, weil sie an die Möglichkeit geglaubt hätten, über das Motto des 7. Amerika-Gipfels „Wohlstand und Gerechtigkeit“ diskutieren zu können, aber sie hätten gesehen, dass die Veranstaltung von Personen mit terroristischen Verbindungen als politische Plattform benutzt wird.

Er erinnerte daran, dass einige der kubanischen Söldner, die an der Veranstaltung teilnehmen, Verbindungen mit Posada Carriles haben, der gleichen Person, die versucht hatte, im Jahr 2000 die Aula der Universität von Panama zu sprengen, um Fidel Castro und weitere 3.000 Menschen zu ermorden.

„Wenn es die Sicherheitskräfte eines anderen Landes (Kuba) nicht verhindert hätten, wäre ich selbst tot“, sagte Voitier, der den historischen Vortrag von Fidel damals besuchte.

„Als Verteidiger der Menschenrechte“, fügte er hinzu, „können wir diese Personen nicht unterstützen, die nicht über Frieden reden wollen, sondern kommen, um ihre Straflosigkeit zu zeigen“, sagte er.

Die Nationale Strategische Allianz, eine Gruppe von mehr als 80 panamaischen sozialen, Berufsgruppen- und Gewerkschaftsorganisationen, schloss sich der Unterstützung für Kuba an.

SPALTUNG IN DEN WORKSHOPS UND UNTERSTÜTZUNG FÜR KUBA UND VENEZUELA

Granma konnte vor Ort feststellen, dass die Workshops „Demokratische Regierbarkeit“ und „Bürgerbeteiligung“ mit gespaltenen Sitzungen schlossen, angesichts der Unterstützung von verschiedenen Organisationen der Zivilgesellschaft unseres Kontinents für die Position Kubas, als Gesprächspartner keine Konterrevolutionäre mit terroristischen Verbindungen zu akzeptieren.

Das Problem sei nicht Kubas oder Venezuelas, sagte ein brasilianischer Delegierter auf dem Workshop über Regierbarkeit, sondern das von ganz Lateinamerika und der Karibik. Er fügte hinzu, dass sich die Zivilgesellschaft keines Landes der Einmischung hingeben dürfe.

Andere lateinamerikanische Vertreter brachten dort ihrer Ablehnung gegen die Anwesenheit kubanischer Söldner zum Ausdruck, die fast am Ende des ersten Tages auf der Veranstaltung erschienen.

Andererseits hatte sich, als die kubanische Delegation zum Workshop über Bürgerbeteiligung kam, eine Gruppe von Konterrevolutionären bereits in dem Raum niedergelassen.

Ricardo Guardia Lugo, Präsident der Organisation Lateinamerikanischer und Karibischen Studenten (OCLAE), erklärte gegenüber Granma, dass unsere Vertreter sich an die Organisatoren wandten, um als Bedingung für den Beginn der Debatten den Ausschluss dieser Personen zu verlangen.

Delegierte von Panama, Venezuela, Mexiko, Kolumbien und Ecuador unterstützten diese Position, was zu Auseinandersetzungen führte.

Quellen des Sicherheitsteams des 7. Amerika-Gipfels versicherten, dass der Konflikt verbal ausgetragen wurde und es zu keiner physischen Gewaltanwendung kam.

An diesem Workshop nahm am Morgen Lilian Tintori, die Frau von Leopoldo López, teil, des venezolanischen Oppositionellen, der wegen seiner Beteiligung an den gewalttätigen Protesten im vergangenen Februar im Gefängnis ist.

Der Autor dieses Artikels wurde Zeuge des überstürzten Rückzugs von Tintori angesichts der Empörung einer kleinen Gruppe von Venezolanern, die dem „Komitee gegen Guarimba“ angehören und die Familien von Dutzenden von Menschen repräsentieren, die ihr Leben durch die Destabilisierungsversuche der Rechten verloren.

Die Workshops über Bürgerbeteiligung und Regierbarkeit endeten gespalten. Ein Teil der Teilnehmer der beiden Sitzungen verließ die Räume vorzeitig, mit der Idee, eine parallele Debatte zu führen.

Er ist noch nicht bekannt geworden, welches Verfahren für die Berichterstattung des Forums verfolgt werden wird, die den Staatschefs offiziell übergeben werden soll, die am 7. hemisphärische Treffen teilnehmenden, das am Freitag beginnt.

Nach Angaben von Mitgliedern der kubanischen Delegation hielten weitere Workshops zu Themen wie Bildung und Gesundheit ihre Sitzungen reibungslos ab und in ihnen wurden das Prestige und die beispielhaften Ergebnisse unseres Landes anerkannt.