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Juan Miguel Echevarría Photo: Ricardo López Hevia

Der kubanische Weitspringer Juan Miguel Echevarría scheint seine Sprünge aus der Schublade zu holen; am Wochenende verbesserte er schon wieder seine Bestmarke, diesmal auf 8, 68 Meter.

Der frischgebackene Hallenweltmeister von 2018 sprang diese Weite beim Meeting von Bad Langensalza in Deutschland, wobei er zum wiederholten Mal den Freiluftweltmeister Luvo Manyonga aus Südafrika hinter sich ließ, der auf 8,42 m kam.

Für den Camagüeyaner Echevarría war dies eine Bestätigung seiner Position an der Spitze der Jahresweltbestenliste in der bisherigen Saison, nachdem er erst kürzlich seine Spikes auf dem Treffen von Ostrau, Tschechische Republik, bei 8,66 m in die Sprunggrube gesetzt hatte.

Juan Miguel hatte beim Meeting von Stockholm im Mai seinen Wettkampf mit phänomenalen 8,83 Meter gewonnen. Leider konnte diese Weite von der IAAF nicht offiziell als Rekord anerkannt werden, weil sie mit einem Hauch zu viel Windunterstützung zustande gekommen war.

Der folgende Auftritt Echevarrías wird am Donnerstag beim Meeting von Guadalajara in Spanien sein, woraufhin er noch am vom 21. bis 22. Juli dauernden berühmten Diamantliga-Treffen von London teilnehmen wird, bevor es dann in die kolumbianische Stadt Barranquilla geht, wo er den Titel bei den Spielen Zentralamerikas und der Karibik holen will.

Yaimé und Denia „eskortieren“ Perkovic in Paris

Die französische Hauptstadt Paris war Schauplatz eines Diamantliga-Abends, an dem zwei kubanische Diskuswerferinnen das Podium besteigen durften. Einmal mehr war freilich die Ausnahmeathletin Sandra Perkovic mit 68,60 m nicht zu bezwingen. Yaimé Pérez wurde mit 66,55 m Zweite und Denia Caballero mit 63,13 m Dritte, womit sie auf dem Siegertreppchen die Kroatin „einrahmten“.

Perkovic gewann das dritte Meeting in Serie und führt mit 24 Punkten die Diskuswertung an. Auch hier liegen die beiden Kubanerinnen Yaimé und Denia mit 21 bzw. 18 Punkten auf den Plätzen zwei und drei.

Überaus bemerkenswert auch die 46,98 Sekunden des Katari Abderrahman Samba über die 400 m Hürden, zweitbeste Marke aller Zeiten, nur übertroffen von dem US-Amerikaner Kevin Young, der seit den Olympischen Spielen von Barcelona 1992 mit 46,78 Sek den Weltrekord innehat.