
Dezember und Film haben ihre Allianzen. Sie haben sie für Havanna und für die Völker des amerikanischen Kontinents. Zum 45. Mal in Folge wird das beste und repräsentativste Filmschaffen der Region auf den Leinwänden des Internationalen Festivals des Neuen Lateinamerikanischen Films gezeigt.
Das Festival lässt die Herzen der Cineasten höher schlagen, und viele bereiten sich darauf vor, es zu erleben. Im Kino die Bilder des Kontinents zu betrachten, bringt uns zusammen und regt das Gefühl für Lateinamerika an. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Thema es sich handelt: Selbst wenn ein Film nicht explizit die dekolonisierende Absicht zum Ausdruck bringt - weswegen die Veranstaltung ins Leben gerufen wurde -, liegt ihr immer das zugrunde, was Amerika ausmacht.
Der Film Los domingos mueren más personas – sonntags sterben mehr Menschen - des argentinischen Regisseurs Iair Said wurde ausgewählt, um das Festival zu eröffnen, das noch bis zum 15. Januar stattfindet.
Für die diesjährige Ausgabe, die ihrem Wesen nach ein Treffpunkt des kulturellen Widerstands bleiben soll, gingen 2.017 Werke ein, von denen 256 aus 42 Ländern ausgewählt wurden. Im Wettbewerb befinden sich 110 Werke.
Die Vorführungen finden in den Kinos La Rampa, Yara, Riviera, Charles Chaplin, 23 und 12 und Acapulco sowie im Multicine Infanta, im Saal Glauber Rocha der Stiftung Neues Lateinamerikanisches Kino und im Saal Alfredo Guevara des Colegio de San Gerónimo statt. Auch der Rest des Landes wird in den Genuss des Festivals kommen, da wichtige Filme der Veranstaltung gezeigt werden, während Spielfilme auf Multivisión und Dokumentarfilme auf Canal Caribe zu sehen sein werden.
Zu den angenehmsten Überraschungen gehört die Vorführung der ersten beiden Kapitel der von Netflix produzierten Serie Hundert Jahre Einsamkeit im Kino Yara am Freitag, um 20.00 Uhr. Eine Hommage an Alfredo Guevara anlässlich seines hundertsten Geburtstags, das II ro
Ein lebendiges Kino zu erleben, dazu lädt dieses Festival ein, das Havanna ab heute zur Hauptstadt einer Filmografie macht, die uns einschließt und repräsentiert




