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Für sein „Engagement für das Wort als Gegenmittel gegen alles, was die Würde bedroht, und als Schutz für Wissen, Schönheit und Denken" wurde der kubanische Liedermacher Silvio Rodríguez von der spanischen Stadt León mit dem Leteo-Preis ausgezeichnet. Der vom städtischen Kulturverein Leteo verliehene Preis wurde unter anderem an Antonio Gamoneda, Martin Amis, Paul Auster, John Banville, Erri de Luca, Mircea Cartarescu, Juan Gelman, Angélica Liddell und Gonzalo Rojas verliehen, berichtet Prensa Latina.
Nach der Entgegennahme des Preises wies Silvio darauf hin, wie leicht es für junge Menschen in Kuba auch 62 Jahre nach der Revolution sei, Zugang zu künstlerischer Bildung zu haben, „mit einer kostenlosen Ausbildung, die jeder in Anspruch nehmen kann, der studieren möchte", und er betonte, dass die kubanische Politik zur Förderung von Kunst und Kultur eine enorme Quelle von Talenten geschaffen hat. Er sagte weiter, dass „manchmal ein Widerspruch darin besteht, dass viele junge Menschen ausgebildet werden, dann aber aufgrund wirtschaftlicher Probleme keine materielle Grundlage vorhanden ist, um all die Talente zu fördern, die entstehen".
Der Direktor des Kulturclubs Leteo, Rafael Saravia, erinnerte daran, dass die Lieder von Silvio Rodríguez viele Generationen begleitet haben und sein Werk von tiefen Emotionen durchdrungen ist.