OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Germán Veloz Placencia

Holguín - Wenn die Musik, in diesem Fall von Liuba María Hevia, den Beginn der Romerías de Mayo markierte, so stand sie auch im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung, einer großartigen Show auf dem Platz der Revolution „Generalmajor Calixto García Íñiguez“, bei der unter anderen Polito Ibáñez, David Blanco und Luis Franco auftraten.

Während des traditionellen Volksfestes, das vom 2. bis 7. Mai stattfand, hat es zahlreiche Vorstellungen von Sängern verschiedener Musikstile, Pianisten, Gruppen kubanischer Tanzmusik, Rock und Jazz gegeben. Die Veranstaltung bot Künstlern aus zwanzig Ländern die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer kreativen Arbeit zu zeigen, während das Publikum erneut das Gefühl hatte, dass es überall, wohin es seinen Blick auch warf oder seine Schritte lenkte, eine gute Option finden würde.

In den Galerien und Kunsthallen der Provinzhauptstadt konnten Meisterwerke der kubanischen plastischen Kunst, die Sammlung des Emilio-Bacardí-Museums von Santiago de Cuba und die Ausstellung „Version AHS 242“ mit Werke von Mitgliedern des Verbandes Hermanos Saíz aus Holguín bewundert werden, ebenso eine Ausstellung von Fotografien mexikanischer Künstler.

Im Rahmen der Romerías de Mayo fanden auch zum achten Mal das Internationale Festival der autodidaktischen Fotografie und das Treffen der Dichter in Kuba „Die Insel in Versen“ statt. Außerdem gab es Theater- und Tanzgruppenvorstellungen, literarische Neuheiten, Workshops und praktische Kurse in Musik- und Tanzschulen, abgehalten von Persönlichkeiten der Kunst des Landes.

Weitere Räume des Austausches waren „Unser Gedächtnis“, das speziell der Erforschung und Debatte über Kultur aus der Perspektive der Jugend gewidmet war, und „Blaue Kammer“, in dessen Mittelpunkt audiovisuelle Produktionen standen. Die Stadt blieb fünf Tage und Nächte lang wach. Es hätte nicht anders sein können: Die Romerías de Mayo feierten ihr 25-jähriges Jubiläum.