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Entnommen aus dem Facebook-Profil des Künstlers Photo: Granma

Die Ernennung von Carlos Acosta zum neuen Direktor des Birmingham Royal Ballet (BRB) in England drückt das Vertrauen der renommierten Kompanie in das Talent eines Tänzers aus, der die Kubanische Ballettschule in der Welt würdigt.

„Das Birmingham Royal Ballet freut sich bekannt zu geben, dass der international anerkannte Carlos Acosta zum neuen Direktor ernannt wurde und sein Amt im Januar 2020 antreten wird“, sagte die Gruppe in einer Erklärung.

Acosta wird David Bintley ablösen, der bis zum Ende der laufenden Saison das BRB leiten wird. Der Kubaner erklärte: „Es ist mir eine hohe Ehre und ein Privileg, das mir zuteil wird. Ich bin ein großer Bewunderer des Erbes der Kompanie und dessen, was Bintley getan hat, um sie als eine der wichtigsten Ballettkollektive im Land zu etablieren.“

Das BRB sticht in einem Panorama hervor, in dem das Royal Ballet und das English National Ballet Richtlinien festgelegt haben.

Acosta, der an der Nationalen Balletschule in Havanna ausgebildet wurde, wo er die herausragende Pädagogin Ramona de Saá unter seinen Mentoren hatte, war Erster Solotänzer des Royal Ballet und hinterließ einen unvergesslichen Eindruck in der englischen Szene, weshalb er mit dem Order of the British Empire (CBE) und dem Olivier-Preis für darstellende Kunst geehrt wurde.

Seine zukünftige Arbeit in Birmingham wird ihn nicht daran hindern, die von ihm in der kubanischen Hauptstadt gegründete Kompanie Acosta Danza weiterzuführen, welche in kurzer Zeit einen bemerkenswerten Einfluss auf die Öffentlichkeit erlangte und der kubanischen Szene neues Leben einhaucht.