OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Für viele ist das Festival des Neuen Lateinamerikanischen Filmschaffens wie ein Geburtstag, der uns daran erinnert, dass ein weiterer Film-Dezember uns zu einem Fest der Kultur und der Intelligenz einlädt.

Als ein Ritual der Intensitäten, das nun 39 Jahre alt wird, hat das Festival ein künstlerisches und technologisches Wachstum durchlaufen, das in den bereits entfernten ersten Ausgaben, die mit viel Willen und Wunsch nach Transformation ausgeführt wurden, undenkbar war.

Es gibt viele Zeugen, die die Gründungsträume jener Tage und die Realitäten von heute vergleichen, wenn lateinamerikanische Filme international applaudiert und ausgezeichnet werden und Regisseure, Techniker und Künstler, die damals Kinder oder noch nicht geboren waren, triumphierend und von ihrem Publikum anerkannt aufsteigen in diesem Wettbewerb der Ablösungen und unverkennbaren Identitäten, die das Filmschaffen Unseres Amerikas ausgemacht haben.

Persönliche Erfolge und kontinuierliche Arbeit innerhalb eines gemeinsamen lateinamerikanischen Ziels, auch mit der Aufgabe, weiterhin um einen gerechten Platz auf den Weltleinwänden zu kämpfen, die von einem kommerziellen und repetitiven Filmschaffen dominiert werden, das Vorlieben aufzwingt und Aufführungen mit einem unersättlichen monetären Strebertum verwaltet.

Das Festival hat im kubanischen Publikum einen erstklassigen Liebhaber, der wie immer die Säle füllt, Werbetafeln durchsieht, Standpunkte austauscht und auf alles Interessante achtet. Die Filme im Wettbewerb, internationale Filmvorstellungen, Gesprächsrunden, Konzerte, Ehrungen für herausragende Persönlichkeiten, Überraschungen ... Dezember als Fest der Bilder und Ideen, über das Granma berichten wird.