OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Eduardo Ávila Rumayor, Direktor der Casa de Iberoamérica. Photo: del autor

Holguín – 525 Jahre nach der Ankunft von Christoph Kolumbus auf kubanischem Boden vertrittdie XXIII. Auflage des Fests der Iberoamerikanischen Kultur, wie in den vorangegangenen Treffen, die Position der Verteidigung der Identität der Urvölker Unseres Amerika, ohne den Einfluss zu verleugnen, den Spanien durch den grausamen Prozess der Unterwerfung, den es durchsetzte, auf diese ausübte.

Das sagte der Doktor der Pädagogikwissenschaften und Direktor der Casa de Iberoamérica Eduardo Ávila Rumayor, für den es eine vereinfachte Sicht der Dinge ist, wie einige dies vertreten, dass die kubanische Vision, sich dem Treffen der Kulturen“ anzunähern, Konzessionen mache, die das Indigene benachteiligen.

„Wir verteidigen eine sehr ausgewogene Sicht, die in keiner Weise die Konquista beschönigt, denn sie sieht klar das Ausmaß an Völkermord und Unterdrückung, das daraus hervorging und verurteilt dies auf das schärfste.

Wir befürworten ein kulturelles Projekt, das die Geburt einer neuen Kultur herausstellt und das unterstützt, das aus dieser Einheit entstanden ist, die sich aus einer äußerst traumatischen Erfahrung für die Urbevölkerung weiter Regionen ergab.

Den Einfluss der Konquista zu leugnen würde bedeuten, das zu ignorieren, das von dort ausgehend ausgelöst wurde; dazu gehört unter anderem der Kontakt mit dem Afrikanischen, Asiatischen und Karibischen. Wir würden die Rolle der übrigen Kulturen außen vorlassen, die dazu beigetragen haben, das zu formen, was wir heute sind, d.h. die Kultur, die Fernando Ortiz 1942 bei der Eröffnung des Nationalen Kongresses der Historiker erklärte.“

Ávila Rumayor betont, dass die Casa de Iberoamérica über ein großes Maß an Argumentation und Dokumentation verfüge, die ihr Entstehen und ihre Existenz rechtfertige; deswegen sei sie auch für die unterschiedlichsten Beurteilungen offen auch für die, dass das Fest der Iberomerikanischen Kultur nicht mit dem 28. Oktober 1492 verbunden werden sollte.

„Von ihren Anfängen hat sich die Casa von einem Gruppe von Intellektuellen und Forscher genährt, aus eigenen oder assoziierten. Sie alle haben eine Reihe wichtiger Recherchen betrieben, die weit über die hispanische Komponente der ethnischen und kulturellen Konfiguration hinausgeht, die wir besitzen.

Deswegen ist das Fest der Iberoamerikanischen Kultur die Gelegenheit daraus ein Treffen der Völker, die widerstanden haben, zu machen, das den Zusammenfluss der verschiedenen Nationen zum Ausdruck bringt und nicht nur eine Vision, die nur das Hispanische betont. Es ist ein Event, das weiterhin die Fähigkeit aufdeckt, künstlerische Projekte zu schaffen, die auf dieser kulturellen Diversität basieren. Ausgehend von diesen nachhaltigen Konzepten konnte man unter anderem in Holguín wichtige Sammlungen genießen wie die der typischen Kleidungsstücke des Maya Volkes.

Hier sind auch eine bedeutende Anzahl an Folklore Gruppen aus Chile, Mexiko, Peru, Kolumbien und aus anderen Ländern des amerikanischen Kontinents zusammengekommen, was uns die Möglichkeit gegeben hat, uns mit den kulturellen Wurzeln der Region zu identifizieren. An dieser Auflage des Fests nehmen Musikgruppen aus Argentinien teil, die uns Amerindiofolklore schenken, Dieser Zusammenfluss der Völker ist das, was wir verteidigen“.