OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Díaz-Canel präsidierte die Tagung des Nationalrats der UNEAC Photo: Ricardo López Hevia

Der Nationalrat des Schriftsteller- und Künstlerverbandes Kubas (UNEAC) tagte gestern im Gebäude des Museums für bildende Künste unter der Leitung von Miguel Diaz-Canel Bermúdez, erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats, Kulturminister Abel Prieto unter anderen Persönlichkeiten. Das Treffen war das erste seiner Art in diesem Jahr und das fünfte dieser institutionellen Einheit.

Der Präsident der UNEAC, Miguel Barnet, präsentierte einen Bericht, der die Ausrichtung der Arbeit der Organisation und die zu überwindenden Herausforderungen widerspiegelte. Er hob die wichtige Rolle hervor, die die UNEAC bei der Aktualisierung und Umsetzung der kubanischen Kulturpolitik spielt.

Die Versammlung wurde dazu genutzt, kritisch und selbstkritisch Stärken und Schwächen der Arbeit der Organisation aufzuzeigen. Mitglieder aus allen Landesteilen schätzten die Arbeit in ihren jeweiligen Gebieten ein. Zum Abschluss wandte sich Diaz-Canel an die Anwesenden.

Der erste Vizepräsident erkannte die systematische Arbeit der Organisation seit ihrem 8. Kongress an und würdigte besonders die Arbeit der Kommissionen, die sich aktiv mit den wichtigsten Themen des ideologisch-kulturellen Bereichs beschäftigt haben.

Er betonte, dass die Arbeit der UNEAC auf zwei grundlegenden Elementen beruht.

„Meiner Ansicht nach sind diese Elemente: erstens das reibungslose Funktionieren unserer Kultureinrichtungen. Wenn es kein ordnungsgemäßes Funktionieren gibt, gibt es Brüche in den Institutionen und es ist sehr schwierig, dass die UNEAC ihre Rolle spielen kann. Die beste Ideologie, die es in der Kultur geben kann, ist, dass die Institutionen in diesen Zeiten gut funktionieren. Und das andere Element ist der Beitrag der künstlerischen Avantgarde“, sagte er.