
Das Maschinenbauunternehmen „Helden des 26. Juli“ (Holmeca), diversifiziert seine Produktion und montiert am Firmensitz elektrische Dreiräder. Dies entspricht der Änderung der Strategie bei der Energiematrix des Landes.
Ramón Pifferrer Martínez, der Vertriebsleiter des Unternehmens, erklärte gegenüber der kubanischen Nachrichtenagentur, dass die Fahrzeuge der Marke Vedca im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit einem ausländischen Investor hergestellt würden, von der die Mitarbeiter des Unternehmens profitieren.
Die Zahlung erfolgt laut Martínez über die Online-Plattform Isla Grande. Anschließend erhält der Kunde einen Lieferschein, den er bei der Abholung seines Fahrzeugs vorlegt.
Er fügte hinzu, dass nach Ankunft der Geräte in der Werkstatt der gesamte Liefer- und Inbetriebnahmeprozess durchgeführt wird. Dazu gehören Konformitätsbescheinigung, Garantie- und Eigentumsdokumente sowie eine Bedienungsanleitung und praktische Vorführungen, die den einwandfreien Zustand der Fahrzeuge belegen.
Pifferrer Martínez erklärte, dass das Unternehmen durch dieses Arbeitssystem die Kosten mit batteriebetriebenen Fahrzeugen für den Eigengebrauch ausgleicht. Dazu gehören sechs Elektrofahrräder und weitere, die derzeit angeschafft werden. Diese dienen dem Transport von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen der täglichen Produktion, Fachkräften und anderem wichtigen Personal.
Daniel Sánchez Bécquer, Maschinenbauingenieur in der Montagehalle, betonte, dass das Unternehmen die Wartung dieser Fahrzeuge für einen Zeitraum von sechs Monaten nach dem Kauf übernimmt. Dies schließt Fahrten in entlegene Provinzen wie Villa Clara und Santiago de Cuba sowie in einige Gemeinden Havannas ein. Er merkte an, dass nur wenige Fahrzeuge aufgrund von Pannen oder anderen Problemen zurückgegeben werden müssen.
Sánchez Bécquer führte aus, dass die aktuellen Dreiräder eine maximale Tragfähigkeit von 600 Kilogramm hätten. Sie böten den nötigen Komfort für den Personentransport und eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern pro Akkuladung, wodurch sie den Bedarf der Provinz deckten.
Holmeca stellt seine Produktionslinien durch Verknüpfungen und Kooperationen mit anderen Wirtschaftsakteuren um, ohne dabei sein Kerngeschäft der Herstellung von Landmaschinen aufzugeben, die der Wirtschaft zugutekommen und Importe ersetzen.








