OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ismael Batista

Der Vorstoß einer sehr kalten Luftmasse arktischen Ursprungs über den Westen und die Mitte des Landes wird ab dem morgigen Samstag zu einem deutlichen Rückgang der Höchst- und Tiefsttemperaturen in den genannten Regionen des kubanischen Archipels führen, was sich auch auf die östlichen Provinzen auswirken wird.

Dr. Miriam Teresita Llanes, Leiterin des Vorhersagezentrums des Meteorologischen Instituts, und Yesenia Arias, eine weitere Spezialistin des Instituts, erklärten gegenüber Granma, dass die ausgesprochen winterlichen Bedingungen noch mehrere Tage anhalten werden, Den Modellen zufolge könnten die Tiefstwerte in der Ebene von Havanna-Matanzas und anderen Bereichen im Landesinneren und an der Südküste der genannten Zonen in den Stunden der Morgendämmerung und des Sonnenaufgangs zwischen sieben und zehn Grad Celsius oder sogar darunter liegen.

Was das Verhalten der übrigen Wettervariablen angeht, so sagten beide Meteorologinnen, dass das Interessanteste im Moment das wahrscheinliche Auftreten von starken Winden aus Nord und Nordwest mit anhaltenden Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde, in Böen auch mehr, am Samstag sei, hauptsächlich an der westlichen Nordküste.

Dies wird an der Nordküste zu hohen Wellen führen, wobei es in niedrig gelegenen Gebieten mit schlechtem Abfluss, einschließlich des Malecón von Havanna, zu Überschwemmungen kommen kann. .

Der nationale Kälterekord in Kuba liegt bei 0,6 Grad Celsius und wurde am 18. Februar 1996 in Bainoa, in der heutigen Provinz Mayabeque, aufgestellt.