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Der US-Kongress verabschiedete einen Gesetzesentwurf zur Unterstützung der gewaltsamen konterrevolutionären Aktionen vom 11. Juli. Die vom Unterhaus unterstützte Initiative wird nun an den Senat und anschließend an das Weiße Haus weitergeleitet, damit Präsident Joe Biden es unterzeichnet und so in ein Gesetz verwandelt.

„Es ist heuchlerisch, dass die USA keine Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten dulden, aber destabilisierende Aktionen fördern und finanzieren, um die verfassungsmäßige Ordnung in Kuba zu untergraben", schrieb Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf Twitter. „Solche Manöver sind ein Versuch, die Ungeheuerlichkeit ihrer kriminellen und unmenschlichen Politik zu vertuschen", fügte er hinzu.

Der Gesetzentwurf wurde von der demokratischen Abgeordneten Debbie Wasserman-Schultz eingebracht und erhielt die Unterstützung des Republikaners Mario Díaz-Balart, beides Abgeordnete aus Florida.

Dieses Scharmützel der Einmischung, das von den rückwärtsgewandtesten Sektoren der antikubanischen Politik vorangetrieben wird, steht im Einklang mit Versuchen der politischen Söldner, die Kuba destabilisieren wollen.

Die Verzweiflung führt dazu, dass die Beweise zu offensichtlich geworden sind und um ihr Ansinnen durchzuführen, spielen sie alle ihre Trümpfe aus. Ihnen läuft die Zeit davon, denn der „perfekte Sturm", der durch die erdrückende Kombination aus der Verschärfung der Blockade - mit 243 Maßnahmen, die vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump eingeführt und von Biden aufrechterhalten wurden - und den multidimensionalen Auswirkungen von COVID-19 entstanden ist, hat nicht zum erträumten Zusammenbruch der revolutionären Regierung geführt.

Der 11. Juli war ein Sieg für das revolutionäre Volk, die Pläne der imperialistischen Falken des „tiefen Staates“ wurden genau in den Straßen vereitelt, die sie in Chaos und Tod verwandeln wollten.

Das Land hat nicht aufgehört zu funktionieren. Massenhaftes Verhungern, gesundheitlicher Zusammenbruch, Tod und Chaos sind nicht eingetreten. Kuba hat seine eigenen Impfstoffe und Medikamente entwickelt, seinen Gürtel enger geschnallt und Brot und Fische für alle verteilt. Die Mitarbeiter des Gesundheitswesens haben Leben gerettet, und das Land ist heute wiedergeboren, stolz auf seine Wissenschaftler, eröffnet neue Fabriken, verabschiedet Gesetze und ändert alles, was geändert werden muss.

Washington droht, verspricht neue Zwangsmaßnahmen, schafft Gesetze, die die (Un-)Moral ihrer Lohnabhängigen stützen sollen, während in Kuba die Stunde der Mambis schlägt: friedlich in Arbeit und Freundschaft, aber unerschütterlich in der Ehre, das Pferd gesattelt und mit der Waffe am Gürtel.