
Das tropische Tiefdruckgebiet Nr. 9 hat sich, nachdem es an Organisation und Intensität gewonnen hat, gestern nachmittag in den Tropensturm Ida verwandelt – bei maximalen anhaltenden Winden von 65 km/h.
Dr. Miriam Teresita Llanes, Leiterin des Vorhersagezentrums des Instituts für Meteorologie, teilte Granma mit, dass dieser zyklonische Organismus heute einen Kurs in nordwestlicher Richtung halten wird, um die Insel der Jugend zu überqueren oder in ihre Nähe zu kommen, erneut aufs offene Meer zu gehen und dann irgendwo zwischen Pinar del Río und Artemisa in Kuba einzudringen.
Angesichts der günstigen Bedingungen könnte er vor dem Eindringen in den Westen Kuba zu einem Hurrikan werden.
Die Meteorologin sagte voraus, dass ab dem Morgen auf der Isla de la Juventud und im Archipel von Los Canarreos Winde mit tropischer Sturmstärke wehen und sich im Laufe des Nachmittags mit erhöhter Intensität auf die Provinzen Pinar del Río, Artemisa, Havanna und Mayabeque ausbreiten werden.
An der Südküste wird es zu hohen Wellen kommen und in tief gelegenen Zonen des gesamten Territoriums können moderate Überflutungen eintreten.
Mit der Verschiebung des Wetterphänomens wandern die Regenfälle in die Zentralregion und von heute Morgen an nach Westen und können an einigen Orten stark und anhaltend sein.
Von daher beschloss der Generalstab des Nationalen Zivilschutzes, die Zyklon-Warnphase für die Provinzen Havanna, Mayabeque, Artemisa, Pinar del Río und den Sonderbezirk Insel der Jugend vom gestrigen Donnerstag um fünf Uhr nachmittags an zu verkünden.
Die Provinzen von Sancti Spiritus bis Matanzas bleiben in der Informationsphase und der Rest muss die Entwicklung des Tropensturms weiter aufmerksam verfolgen, verlautbart die Zivilverteidigung.








