OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: aus den sozialen Netzen

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel Bermúdez prangerte das Attentat an, das am Montag gegen die kubanische Botschaft in Frankreich durchgeführt wurde.

Die „friedlichen Demonstranten“ gegen die Kubanische Revolution sind mit dem Zuspruch der in Washington ausgebrüteten antikubanischen Kampagnen bis nach Paris gekommen“, schrieb der Präsident über Twitter und stellte gleichzeitig die Frage: „Ist der Terrorismus gegen kubanische Botschaften zurückgekehrt?“

Zuvor hatte bereits Außennminister Bruno Rodríguez Parrilla ebenfalls über dieses soziale Netz den „terroristischen Angriff mit Molotow Cocktails gegen unsere Botschaft in Paris“ verurteilt.

„Ich mache die Regierung der USA mit ihren unaufhörlichen Kampagnen gegen unser Land, die zu diesem Verhalten anstacheln und wegen der Aufrufe zur Gewalt, die straflos von ihrem Hoheitsgebiet ausgehen, dafür verantwortlich“, schrieb der Außenminister.

Laut einer Pressemitteilung der Botschaft der Republik Kuba in Frankreich war die diplomatische Mission in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli Ziel eines terroristischen Anschlags, der von zwei Individuen durchgeführt wurde, die drei Molotow Cocktails warfen und damit einen Brand an der Fassade und am Eingang der Botschaft auslösten.

„Das diplomatische Personal wurde nicht verletzt, aber es wurden materielle Schäden festgestellt.“

„Terroristische Akte wie diese entstehen durch Kampagnen der USA gegen unser Land, die zu gewalttätigen Aktionen anstacheln“.

Während in Kuba der 26. Juli gefeiert wurde, verkündigten die Anstifter zum Hass in den Netzen ein Land im Chaos und riefen weiter zu kriminellen Handlungen wie denen aus, die in Paris verübt wurden.

Doch wie der kubanische Botschafter in Frankreich Elio Rodríguez auf seinem Twitter Profil schrieb, „bekräftigte das Kollektiv der Botschaft an diesem Tag sein Engagement für die Revolution und den Sozialismus“.

Der Diplomat hob die „vielfältigen Botschaften der Unterstützung und der Solidarität von Vertretern aus der Politik, der Intellektualität, den Gewerkschaften und solidarischen Bewohnern Frankreichs und dort ansässigen Kubanern“ hervor.

Er erkannte ebenfalls die Erklärung der französischen Regierung an, die den Angriff auf die Botschaft Kubas in Paris klar verurteilt hat.

Die Mitteilung der Botschaft verwies ebenfalls auf die Ankündigung des Außenministeriums ein, eine gerichtliche Untersuchung zur Klärung des Sachverhalts einzuleiten.

Nach den Unruhen vom 11. und 12. Juli, die Teil der von der US-Regierung geförderten und bezahlten kommunikationspolitischen Operation gegen Kuba waren, sind einige diplomatische Missionen Kubas Opfer von Provokationen geworden, während gleichzeitig die Ablehnung von Persönlichkeiten, Institutionen und beim Volk gegen Vorfälle dieser Art wächst.

Leider sind die Anschläge gegen diplomatische Vertretungen im Ausland ein Instrument, das gegen Kuba eingesetzt wird. Das Land hat 3.478 seiner Söhne und Töchter durch den Terrorismus verloren und 2.099 behielten Behinderungen zurück.

Im April letzten Jahres wurde die kubanische Botschaft Opfer eines Terroranschlags, bei dem mehrere Kugeln einschlugen. Glücklicherweise wurde das Personal der Botschaft nicht verletzt, es kam aber zu Schäden am Gebäude. Obwohl diese Tat von den kubanischen Behörden angeprangert wurde, hat sich die Regierung der Vereinigten Staaten bis jetzt noch nicht dazu geäußert.