
Das Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) und die Universität von Havanna (UH) unterzeichneten eine Vereinbarung zur Gründung eines gemeinsamen Labors für Nanobiomedizin, dessen Arbeit sich im Wesentlichen auf die Durchführung innovativer Projekte im Zusammenhang mit dem Entwurf und der Produktion von Medikamenten konzentrieren wird.
Nach der Unterzeichnung des Dokuments, das seine Konstituierung formalisiert, betonten Dr. Marta Ayala Ávila, Mitglied des Politbüros der Partei und Direktorin des CIGB, und Dr. Miriam Nicado García, Rektorin der UH, dass die Gründung des Labors ein Zeichen des Reifegrads der von beiden Institutionen durchgeführten Forschung und ein Ausdruck der notwendigen Integration zwischen der Universität und den Unternehmen ist und somit den wirtschafts- und sozialpolitischen Leitlinien der Partei und der Revolution und dem Aufruf des Ersten Sekretärs der Partei und Präsidenten der Republik Miguel Díaz-Canel Bermúdez Folge leistet, diese Bündnisse zu stärken.
Die Einrichtung wird mit innovativen Medikamenten des CIGB und anderen arbeiten, die in verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes entwickelt wurden, wie dem Zentrum für Forschung und Entwicklung von Medikamenten (Cidem) und dem Zentrum für bioaktive Chemikalien (CBQ) der Zentraluniversität Marta Abreu.
Nach den Informationen, die der Presse zur Verfügung gestellt wurden, wird die UH-Fakultät für Chemie ihre Erfahrung in der Entwicklung von Nanopartikeln einbringen, die die Biodistribution dieser Medikamente im Organismus, ihre Stabilität und kontrollierte Freisetzung verbessern werden, was sich günstig auf die Verringerung von unerwünschten Wirkungen und die Anzahl und Häufigkeit der einzunehmenden Dosen auswirken wird.
Zu den Molekülen, an denen bereits gearbeitet wird, gehören Medikamente gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch antivirale Verbindungen gegen Dengue- und Zika-Viren, Antibiotika und Antimykotika.








