Inmitten der Verschärfung der aggressiven Politik des Weißen Hauses gegen Kuba, mit der die derzeitige Regierung versucht, jede Art von Verständigung zwischen den beiden Nachbarn zu unterbinden, halten bestimmte Sektoren der US-Gesellschaft ihre Verbindungen zur Insel aufrecht.
Die stellvertretende Gesundheitsministerin Dr. Marcia Cobas Ruiz empfing am Mittwoch eine US-Delegation unter dem Vorsitz von Rosa Luisa DeLauro, demokratische Kongressabgeordnete aus Connecticut, und William Delahunt, Präsident der politischen Beratungsfirma DeLahunt und demokratischer Kongressabgeordneter aus Massachusetts.
Die 24 Mitglieder der US-amerikanischen Delegation hatten bei dem Treffen mit der Vizeministerin Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu erhalten über die wichtigsten Ergebnisse des nationalen Gesundheitssystems und der internationalen medizinischen Zusammenarbeit sowie über die Arbeit, die kubanische Ärzte in 65 Ländern leisten.
Kuba und die Vereinigten Staaten haben 2016 zwei Abkommen über die Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich Kontrolle, Forschung. Überwachung und Bewertung von Krebs abgeschlossen, die von dem damaligen kubanischen Gesundheitsminister Roberto Morales Ojeda und der Gesundheitsministerin der Vereinigten Staaten Sylvia Burwell unterzeichnet wurden.
Néstor Marimón, Direktor für Internationale Beziehungen des kubanischen Gesundheitsministeriums, erklärte, dass dieser Austausch unter der neuen US-Regierung ausgesetzt wurde.
Dr. Jorge Delgado Bustillo, Direktor der Zentraleinheit für medizinische Zusammenarbeit, sagte, dass politische Differenzen die Arbeit der Ärzte aus beiden Ländern nicht beeinflusst hätten. In Port Loko, Sierra Leone, hatten eine Gruppe von 60 kubanischen Ärzten und eine von 40 US-amerikanischen Ärzten im Kampf gegen Ebola zusammengearbeitet.
Unterdessen sagte DeLauro, dass „Politik kein Problem sein sollte, wenn es um einen Sektor wie Gesundheit geht, wenn es darum geht, Leben zu retten, und wir werden weiter dafür arbeiten."








