OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Farbenfreude und die Traditionen der Karibik bei der Fiesta Photo: Yander Zamora

Es fehlen nur noch wenige Stunden, bis sich am Mittwoch den 3. Juli das Feuer der Völker der Karibik mit der Einweihung der 39. Auflage des Kunstfestivals der Region wieder in Santiago de Cuba ausbreitet.

Das Heredia Theater empfängt am Nachmittag die Gäste der Eröffnungsgala, auf der der Internationale Preis der Casa del Caribe dem Sonero Eduardo Tiburón Morales, der charakteristischen Stimme des Ensembles Son 14 für sein Engagement bei der Verteidigung der traditionellen kubanischen Musik verliehen wird.

Treu dem Konzept, das vom Gründer des Events entwickelt wurde, wird der anerkannte Intellektuelle Joel James Figarola das Fest des Feuers 2019 einmal mehr über seine geographischen Grenzen hinaus bereichern, indem er das Ausmaß des kulturellen Beitrags der versklavten Afrikaner und ihrer Nachkommen in anderen Regionen hervorhebt, wie auch im Falle Uruguays, dem das diesjährige Festival gewidmet ist.

Aus diesem südamerikanischen Land sind 135 Künstler, Intellektuelle und Kulturförderer nach Santiago gekommen, wie der Botschafter Uruguays in Kuba, Eduardo Lorier, bekanntgab.

Die verschiedenen kulturellen Ausdrucksformen können ab Donnerstag Abend am Sitz des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft gewürdigt werden und am Samstag mit einem Schauspiel, das im Heredia Theater in Szene gesetzt wird.

Wie es bereits Tradition ist führen alle Teilnehmer am Freitag den 5. Juli um 17 Uhr den Zug der Schlange an, der von der Plaza Marte bis zum Céspedes Park geht. Zu Ende geht das Fest am Dienstag Nacht mit der Verbrennung des Teufels in der Alameda.

Auch wenn Gäste aus 18 Ländern daran teilnehmen, werden die wichtigsten Promotoren des Festes die Träger der volkstümlichen kulturellen Ausdrucksformen und Praktiken aus den verschiedenen Teilen der Insel sein.

„Für sie wird dieses Fest gemacht, denn sie sind Symbole unseres kulturellen Widerstands, für den Willen, das zu sein, was wir sind und an dem uns niemand hindern wird so zu sein, weder die Feindseligkeit der aktuellen US-Regierung noch die überholten Träume derer, die vorgeben, dass Kuba eine Yankee Kolonie sei“, sagte der Direktor der casa del Caribe Orlando Vergés.