OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

Die drückende Hitze, die in den letzten Tagen der Länge und Breite nach den kubanischen Archipel heimsuchte, erreichte ihren Höhepunkt am Nachmittag des vergangenen Samstags, als in 28 Wetterstationen Höchsttemperaturen von mehr als 35° Celsius gemessen wurden, wobei man in zehn von ihnen sogar Werte von über als 36 Grad registrierte.

Wie die Spezialisten Miguel Ángel Hernández und Ailyn Justiz vom Prognosezentrum des Meteorologischen Instituts berichteten, lag der höchste Wert in Veguitas, Provinz Granma, bei 37,7 Grad.

Dieser erhebliche Anstieg war auf den starken Einfluss des hohen ozeanischen Drucks auf allen Ebenen der Atmosphäre und auf das Vorhandensein von Saharastaub zurückzuführen, eine Bedingung, die die Regenprozesse einschränkt und tagsüber geringe Bewölkung und intensive Sonneneinstrahlung begünstigt, verbinden mit der Verbreitung schwacher Winde aus dem Süden.

Es sollte in diesem Zusammenhang aber nicht unerwähnt bleiben, dass der an einem 17. April aufgestellte nationale Wärmerekord in Kuba bei 38,8 Grad Celsius liegt! Er datiert aus dem Jahre 1999 und wurde in Jucarito, Provinz Granma, gemessen Für die Hauptstadtmessstation Casablanca liegt der maximale Wert bei 38,2° Celsius (12. September 2015).