OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Mechanismen zur Kontrolle und zum Schutz des Kunden müssen in allen Bereichen geltend gemacht werden Photo: Julio Martínez Molina

Das Volk Kubas verlangt die genaue Erfüllung dessen, was in der Magna Charta festgeschrieben ist und dort insbesondere auch die Forderungen, die sich auf die Handelsaktivität beziehen, weil diese einen großen Teil des täglichen Lebens betreffen.

Das sagte der Sekretär des Staatsrats Homero Acosta Álvarez bei der Eröffnung der zweiten Handelsmesse, die am Montag begann.

Acosta Álvarez hob hervor, dass es trotz aller Schwierigkeiten Politik der Revolution sei, Personen zu unterstützen und erwähnte dabei die normierte Grundversorgung im ganzen Land und andere Programme wie den Lebensmittelzuschuss über Sozialhilfe.

Nicht weniger wichtig sei aber die Aktivität in Bereichen wie Wohnungsbau, wo der Verkauf von Baumaterial garantiert werden müsse, um der Bevölkerung den Zugang zu einer würdigen Wohnung zu ermöglichen.

Um die Verfassung Wirklichkeit werden zu lassen, sei ein wesentlicher Aspekt auch die Umsetzung des Verbraucherschutzes, wie er im Text der Verfassung definiert ist. „Es müssen die Mechanismen zur Kontrolle und Überwachung der Rechte der Verbraucher in allen Bereichen geltend gemacht werden; die Personen haben so die Möglichkeit zu reklamieren und eine angemessene Antwort zu erhalten. Wir sind alle irgendwann Nutzer von Dienstleistungen oder Verbraucher“, betonte der Sekretär des Staatsrats.

„Die Verfassung gibt die Route vor, ist die Richtschnur für den Weg, den wir gehen müssen, um an erster Stelle zu erreichen, dass das staatliche Unternehmen effizienter wird und genauestens seine Aufgabe erfüllt, nämlich der Bevölkerung Dienstleistungen von Qualität zu liefern“, sagte Acosta.

Nach Meinung der Ministerin für Binnenhandel Betsy Díaz Velázquez ist dieses Treffen, an dem über 400 Delegierte aus Kuba und zehn Ländern teilnehmen, im jetzigen wirtschaftlichen und politischen Kontext ein idealer Ort, um die guten Praktiken und Erfahrungen zu nutzen, um Lösungen für die Probleme zu finden, die die Durchführung des Handels in Kuba beeinträchtigen.

Größere Entwicklung, unter Anwendung der Wissenschaft bei Management und Verkauf, Steigerung der Qualität der Produkte und deren Design, ausländische Investitionen zu erreichen, die z.B. dem Großhandel zu Gute kommen könnten, das seien nur einige der Herausforderungen, vor denen dieser Bereich des Landes stehe, sagte die Ministerin.