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Derzeit werden wöchentlich 600 kg Havanna-Chili von Cubaquivir exportiert (Foto mit Genehmigung des Autors)

PINAR DEL RÍO – In Übereinstimmung mit dem Bedarf des Landes, die Exporte zu steigern, entwickelt Pinar del Ríos Landwirtschaft mehrere Kulturen, die bereits ins Ausland verschickt werden oder dies in naher Zukunft tun könnten.

Hervorzuheben ist der Havanna-Chili, eine Art scharfe Paprika, die zwar in Kuba kaum konsumiert wird, in anderen Ländern jedoch sehr begehrt ist. Ana Luisa Pérez, Spezialistin des Agrarbetriebs Cubaquivir, eines der beiden Unternehmen, die sich an seine Produktion wagen, erklärte Granma gegenüber, ihre Firma habe Ende vergangenen Septembers in fünf Anbaugebäuden mit der Aussaat begonnen. Geerntet werde von Dezember an.

In dieser Zeit ist der kubanische Havanna-Chili von Cubaquivir durch den Exporteur Cítricos Caribe zweimal pro Woche nach Kanada und Europa gegangen. Nach Angaben der Spezialistin hat ein Team von Ingenieuren ihres Betriebs die Pflanzungen von Anfang an begleitet, um den Ertrag und die Qualität zu erreichen, die von ausländischen Märkten gefordert werden. „Bisher haben wir über 6,4 Tonnen exportiert, mit sehr guter Akzeptanz“, versichert sie.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen für den Export produziert. Ortelio Rodríguez, Unterdelegierter der Landwirtschaft in Vueltabajo, versichert, dass man dort zu anderen Zeiten Produktionslinien wie Pfeffer und Tomaten erzeugt habe, mit verschiedenen Ländern als Bestimmungsorte. Aber das gehöre heute der Vergangenheit an. Zu den Prioritäten des Sektors gehöre jetzt neben dem Erhalt einiger Artikel die Einführung anderer neuer.

Im Fall der Firma Cubaquivir werden beispielsweise Gespräche mit ausländischen Kunden geführt, die an Kulturen interessiert sind, mit denen das Unternehmen aus Pinar del Río Erfahrung hat.