OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Seit seiner Gründung hat das Bündnis die Souveränität der Nationen verteidigt Photo: Juvenal Balán

Das bolivarische Bündnis für die Völker unseres Amerikas – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) folgt weiter seiner Berufung der Achtung des Völkerrechts und verteidigt die Autonomie eines souveränen Kuba.

Mit diesem Ziel bekräftigte die Allianz ihre Forderung an die Regierung der Vereinigten Staaten, die seit fast sechs Jahrzehnten andauernde wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade der Größten der Antillen zu beenden.

Das Schreiben wurde durch eine Erklärung des Außenministeriums von Venezuela, in der die Umsetzung von Titel III des Helms-Burton-Gesetzes abgelehnt wurde, publik gemacht, wie Telesur berichtet.

Sie bekräftigte zugleich, dass sie sich an die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und an die Prämissen des Völkerrechts zur Wahrung von Frieden und Sicherheit halte, weswegen sie die exterritorialen Auswirkungen der US-amerikanischen gerichtlichen Maßnahme anprangerte.

Die ALBA-TCP bestätigte ihre Proklamation von Lateinamerika und der Karibik als Friedenszone, wodurch es unabdingbar sei, dass die Vereinigten Staaten freundschaftliche Beziehungen zu Kuba eingehen und die Drohungen der Anwendung von Gewalt „gegen die territoriale Integrität und die politische Unabhängigkeit“ zu stoppen, hieß es in der Erklärung, in der auch gefordert wurde, dass die US-Regierung nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes eingreife.

Unlängst hatte das kubanische Außenministerium erklärt, dass Titel III des Helms-Burton-Gesetzes ausländische Investitionen im Land gefährdet und eine Gefahr für seine potenziellen Partner darstellt.