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Die Arbeit der Lehrer und Professoren muss mehr gewürdigt und anerkannt werden, sagte der Präsident Photo: Endrys Correa Vaillant

Die Bildung zeichne sich dadurch aus, dass sie aus Pflichtbewusstein, aus dem Herzen heraus erfolgt, kreativ ist und Vorbildcharakter hat und mit diesen Überzeugungen würden auch die Lehrer und Erzieher zur Demonstration am 1. Mai gehen, sagte der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am Donnerstag vor dem Nationalen Seminar zur Vorbereitung des neuen Schuljahrs, das sich am ersten Tag der Anlayse der Ergebnisse des Bildungsministeriums im Jahr 2018 widmete.

Díaz-Canel regte in seinem Redebeitrag, den er mit Erinnerungen an seine Schulzeit würzte, zu einer allgemeinen Reflexion an; denn im Beruf des Lehrers seien die Prinzipien der Lehrer und Professoren aller Epochen enthalten, die von Fidel Castro und José Ramón Fernández eingeschlossen. Letzteren würden alle dankbar als Revolutionär und Pädogogen in Erinnerung behalten.

Er bestand darauf, weiter die Ideen, die der historische Führer zu diesem Gebiet beigetragen hat, anzuwenden. Er bekräftigte, dass ohne Bildung keine Revolution möglich sei. Diese habe heute, in einer schwierigen Situation, eine besondere Bedeutung. In einer Situation, in der das Imperium und seine Lakaien zu einem immer offensiveren Diskurs der Einmischung greifen und Kuba die Schuld für alles geben, weil es ihnen nicht gelungen ist, ihre Pläne der Aggression gegen Venezuela durchzusetzen und das Volk und seine Regierung zu besiegen, die immer größere Widerstandskraft zeigen.

Was die Herausforderungen des Bildungsbereichs angeht, sagte er, dass dabei die qualitativ hochstehende didaktisch-methodologische Vorbereitung entscheidend sei. Diese habe den größten Einfluss auf das Lernen der Schüler und garantiere ihre integrale Persönlichkeitsbildung und verstärke die Ausformung der Werte, sagte er.

Er definierte die Schule als einen Ort, an dem Anstand und Ehrlichkeit herrschen müsse und ein Umfeld, das keine verfremdenden, ordinären oder geistlosen Aktionen fördere.

„Ihre Hauptaufgabe liegt darin, das Lehrsystem zu perfektionieren, das versuchsweise in einer Reihe von Einrichtungen durchgeführt wird, um es später allgemein zu übernehmen“, sagte er.

Er betonte, dass trotz der momentan schwierigen Lage international gesehen und im Land selbst, vor wenigen Tagen eine besondere Schule in Santiago de Cuba eingeweiht worden sei und in den nächsten eine weitere Schule dieser Art in Villa Clara folgen werde. Dies seien Beispiele dafür, was eine Revolution erreichen könne.

Er setzte sich für die Arbeit im Kollektiv ein, sowohl bei den Professoren und Lehrern als auch bei den Schülern und Studenten und hob die Notwendigkeit hervor, den Anregungen der Lehrer und derjenigen im Bereich, die nicht lehren, der Gemeinde und der Familie große Beachtung zu schenken und davon ausgehend die Debatte mit ihnen und intern voranzutreiben.

Die Arbeit der Lehrer und Professoren müsse mehr gewürdigt und anerkannt werden, dafür habe es hier Beispiele gegeben. Von Regierungsseite aus müsse man sehen, wie man sie noch weiter unterstützen könne.

Gleichzeitig drängte er darauf, bei den Provinzetats die Investitionen und die Wartung des Netzes der Schulen einzuhalten. Im Augenblick sehe es so aus, dass Cienfuegos, Santiago de Cuba, Guantánamo und Las Tunas voraussichtlich alle Schulen bis 2020 repariert hätten.

Was den Prozess des Lehrens angehe, stellte er fest, dass die Pädagogischen Schulen gute Ergebnisse erbracht hätten. Man habe zu alternativen Mitteln greifen müssen, um die Zahl der fehlenden Lehrer auszugleichen, wichtig sei, dass in jedem Klassenraum ein gut ausgebildeter Lehrer zu finden sei.