OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Truppe der Waldhüter spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Umwelt Photo: Karina Marrón

Zu einem frühen Zeitpunkt der Revolution, am 10. April 1959, wurde das Gesetz Nr. 239 der Rebellenarmee als Wiederaufforstungsplan verabschiedet, gleichzeitig mit der Durchführung der Agrarreform. „Erholung, Erhaltung, Förderung und Nutzung der erneuerbaren natürlichen Ressourcen des Landes, Schutz der Berge; Neubesiedelung der Waldböden und deren Organisation als permanente Quelle für Rohstoffe und verlässliche Arbeit, zum Wohle der Wirtschaft und des allgemeinen Fortschritts der Nation." Eine Zukunftsvision wurde durch die Führung der Revolution zum politischen Willen.

Das Ranger Corps des Innenministeriums, das seit sechs Jahrzehnten harte Arbeit leistet, hat eine grundlegende Rolle beim Umweltschutz gespielt und einen unbestreitbaren Beitrag zur Verteidigung, zur staatlichen Sicherheit und zur inneren Ordnung geleistet – als ständiger Wächter der strikten Einhaltung des Geistes jenes revolutionären und futuristischen Gesetzes.

Zu den Aufgaben und Prioritäten der Waldhüter gehörten im Laufe der Jahre der Schutz des Walderbes und der Wildtiere in den Gebirgszügen und Feuchtgebieten, in Waldgebieten mit hoher Entzündungsgefahr, in Küstenwäldern und den benachbarten Cayos, Waldgürteln an Stauseen, Flüssen und Bächen sowie an den Oberläufen von Wasserscheiden und Quellen – alles von strategischer Bedeutung für die Verteidigung und Sicherheit des Landes.

Jährlich beteiligen sie sich gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium, den Ausschüssen für die Verteidigung der Revolution und anderen Organisationen und Institutionen an der Kampagne zum Schutz vor Waldbränden, was durch Funktionieren der Strukturen, die wichtige präventive Maßnahmen sichern, die Effizienz der Bekämpfung von Unglücken graduell erhöht hat.

Als Beispiele für die ständigen Bemühungen dieser aufopferungsvollen Arbeiter seien einige Ereignisse des Jahres 2018 genannt: So waren sie 256 Waldbränden ausgesetzt, von denen 219 in der Zeit der größten Gefahr (Januar bis Mai) fielen, darunter neun in den Kategorien „stark“ und „sehr stark“. Nachlässigkeit ist nach wie vor die Hauptursache dieser Vorkommnisse.

Im Rahmen der Konfrontation mit unerlaubten Aktivitäten in den von den Waldhütern geschützten Gebieten wurden im Jahr 2018 mehr als 11.000 Bußgelder für Transport, Handel, Inbesitznahme und illegale Abholung von Waldprodukten verhängt, Gesetzwidrigkeiten an Wildtieren, vor allem Vogelarten, Säugetieren und Landmollusken und illegale Jagd, die hauptsächlich Vogelarten (Negritos, Azulejos, Tauben, Papageien) betrafen, die für den illegalen Handel bestimmt waren. Während der Zeitspanne wurden 1.733,90 Kubikmeter Holz beschlagnahmt.

Zusammen mit anderen Kräften des Innenministeriums und der Bevölkerung sind Ranger auch aktiv bei der Prävention und Konfrontation von Rechtswidrigkeiten und Verstößen gegen die Vorschriften zur rationellen Nutzung natürlicher Ressourcen sowie gegen das Anpflanzen und Ernten von Marihuana im Rahmen der Null-Toleranz-Strategie des Landes.

Das Ranger Corps ist in ein integrales System eingefügt, in das andere staatliche Institutionen und Behörden eingreifen, die sich durch ihre jeweiligen spezialisierten Regulierungs- und Kontrollmaßnahmen ergänzen. Seine Mitglieder müssen sich mit ihren Mitteln und Methoden an dem System zur Kontrolle, Überwachung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen des Landes in enger Verbindung mit den Landwirtschaftsministerium, dem Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt und politischen, sozialen und Massenorganisationen beteiligen.