OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Spezialisten des Zentrums für Physik der Atmosphäare des Meteorologischen Instituts bereiten eine neue Version der Karte über das Verhalten von Blitzeinschlägen auf dem kubanischen Archipel vor, die voraussichtlich im Dezember fertiggestellt sein wird.

Dr. Lourdes Álvarez Escudero von besagter Einrichtung sagte Granma gegenüber, dass die Aktualisierung dieser Kenntnisse ausschlaggebend sei, wenn es darum gehe, Schutzsysteme zu entwerfen und an bestimmten Ortes des Landes anzubringen.

Sie führte weiter aus, dass die Frequenz elektrischer Entladungen ausgehend vom Vorkommen von Gewittern eingeschätzt werde, die sie hervorbrächten und nachdem eine lange Liste von Daten analysiert worden seien. Mit diesen Elementen erhalte man den Durchnittswert der Tage mit Gewitter.

Wie aus der vorherigen, im Jahr 2016 angefertigten Karte hervorgehe, konzentriert sich die höchste Zahl elektrischer Entladungen im Norden der Provinz Pinar del Rio, im Innern Havannas, in Artemisa und Mayabeque und im Westen von Matanzas.

Im übrigen Land sind die Werte von Nord nach Süd ansteigend, mit Höchstwerten in den Gebirgszonen. Von Regionen aus betrachtet, erreichen sie ihren aktivsten Moment im Westen und in der Mitte des Landes im August, während in der östlichen Zone dieser in den Monaten Juni und September liegt.

Was die jahreszeit angeht, so finden sie am häufigsten in der Regenperiode von Mai bis Oktober statt.

Es gilt noch zu beachten, dass Gewitter hauptsächlich ein nachmittägliches Phänomen sind,; Sie finden in der Regel zwischen 13 Uhr und 19 Uhr statt. Die höchste Aktivität liegt gegen 16 Uhr.

In über 50 % der meteorologischen Stationen des Landes beobachtet man jedes Jahr ein Anwachsen dieser Phänomene, was es erforderlich macht, in gewissen Zeitabständen die in besagten Karten verfügbare Information zu erneuern.

Sie beeinträchtigen die Kommunikation, den Transport, die Stromnetze und das Funktionieren der Systeme erneuerbarer Energie und stellen außerdem mit durchnittlich 65 Toten jährlich die häufigste von Naturphänomen verursachte Todesursache dar.