OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die 2018 von den zur Umweltagentur (AMA) des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt gehörenden Institutionen erreichten wissenschaftlichen Ergebnisse, die den Plan des Staates zur Bekämpfung des Klimawandels, bekannt als Tarea Vida, bereichern. Sie beinhalten spezifische Vorteile wie die Stärkung des Frühwarnsystems, des Systems zur Überwachung und Steuerung und die Bestimmung und den Entwurf von Aktionen ganzheitlichen und progressiven Charakters zur Anpassung an den Klimawandel.

Wie die AMA Leitung der Presse mitteilte, wurden im Lauf des vergangenen Jahres 23 Projekte mit beträchtlichem Einfluss im Umwelt- Wirtschafts- und sozialen Bereich abgeschlossen, die hauptsächlich mit den nationalen Programmen des Klimawandels in Kuba: Auswirkungen, Abschwächung und Anpassung, Nachhaltige Nutzung der Komponenten der Biodiversität und der Meteorologie und der Nachhaltigen Entwicklung in Zusammenhang standen.

Dazu zählen auch die Beiträge in Bezug auf den Erhalt und die Wiedergewinnung der Sandstrände, die effiziente Nutzung des Wassers, die Rettung der Mangrovenwälder, der Erhalt der Korallenriffe, die Wiederaufforstung priorisierter Gebiete wie der wasserregulierenden Landstriche der Wassereinzugsgebiete der wichtigsten Buchten und die Erhöhung der Risikowahrnehmung bei der Bevölkerung.

Auch wurden im Jahr 2018 sieben Gebietsstudien über die Gefahr, die Anfälligkeit und das Risiko beendet, darunter die über die sogenannten Tierseuchen in Pinar del Rio und Cienfuegos, die ein höchst nützliches Werkzeug für den Anstieg der Fischproduktion, die territoriale Ordnung der Fischereigebiete, die Nahrungsmittelsicherheit und die Dürre in Santiago de Cuba darstellen.

Man führte außerdem neue aktualisierte Szenarien für den Anstieg des Meeresspiegels in unserem Archipel für die Jahre 2050 (27 cm) und für 2100 (85 cm) durch und verwandte dabei ein neues digitales Modell und neue Modellbildungsoftwares.

Der Plan des Staates zur Bekämpfung des Klimawandels (Tarea Vida) wurde am 25. April 2017 vom Ministerrat gebilligt und ist stellt die am weitesten gefasste Verpflichtung der revolutionären Regierung dar, von nun an angesichts des Klimawandels zum Schutz der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen von Kubanern zu arbeiten. Er umfasst fünf strategische Aktionen und 11 Aufgabenbereiche.