OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Venezuela und Kuba Photo: Internet

Am heutigen 20. Februar endete die vor sechs Tagen begonnene Unterschriftenaktion im ganzen Land, mit der die kubanische Bevölkerung ihrer Ablehnung der imperialistischen Einmischung in Venezuela Ausdruck verleiht und der Lügen, die eine mögliche militärische Intervention in der Bolivarischen Republik rechtfertigen sollen.

Der kubanische Ausdruck der Solidarität wurde durch die Erklärung der Revolutionären Regierung motiviert, mit der die wahre Absicht hinter der Tarnung einer angeblichen humanitären Hilfe aufgedeckt wurde. Dies ist in Wirklichkeit ein klarer Versuch, diese Schwesternation mit bewaffneten Mitteln anzugreifen, ihr politisches System zu destabilisieren und den verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro Moros zu entmachten.

Im Rahmen von Veranstaltungen und Meetings in Studenten- und Arbeitszentren oder in kommunalen Räumen hinterließen Millionen Kubaner ihren Namen, ihre Unterschrift und ihre Ausweisnummer in den dafür autorisierten Listen, die als Nachweis für etwas dienen, das bereits ein beliebter Slogan geworden ist: Hände weg von Venezuela!

In den letzten Tagen haben alle kubanischen Provinzen Momente der Unterstützung für die noble Sache der legitimen venezolanischen Regierung erlebt und es wurden viele Meinungen geäußert, die aus tiefen Gefühlen der Solidarität hervorgegangen sind.

Kuba wird weiterhin seine Stimme erheben, wenn Unrecht die Selbstbestimmung brüderlicher Völker oder unsere eigene bedroht. Die gemeinsame Willensbildung, um der Einmischung, der kriegerischen Begierde Einhalt zu gebieten und vor allem, um das Blutbad der "Kollateralschäden" zu verhindern – das ist jetzt das wesentliche Ziel. Wir möchten, dass unsere Zone eine des Friedens bleibt.