OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Ich hatte das Privileg, ihn zu kennen: ein junger schwarzhäutiger Mensch, Arbeiter, Kämpfer, der aufeinander folgend Leiter einer revolutionären Zelle, Kämpfer der Moncada, Gefängnisgenosse, Befehlshaber eines Trupps während der Landung der Jacht Granma war, Offizier der Rebellenarmee, – der bei seinem Vormarsch während des heftigen Gefechts um die Garnison El Uvero durch einen Schuss in die Brust gestoppt wurde - Befehlshaber einer Kolonne, die zur Schaffung der Dritten Ostfront losmarschierte, und Kamerad, der Teil der Leitung unserer Kräfte in den letzten siegreichen Schlachten war, durch welche die Tyrannei gestürzt wurde.
Ich war ein privilegierter Zeuge seiner vorbildlichen Haltung über mehr als ein halbes Jahrhundert heldenhaften und siegreichen Widerstands, im Kampf gegen Banditen, beim Gegenschlag von Girón (Schweinebucht), während der Raketenkrise, der internationalistischen Missionen und beim Widerstand gegen die imperialistische Blockade.
Ich hörte mit Vergnügen einige seiner Lieder, besonders jenes inbrünstig gefühlvolle, in dem er sich angesichts des Kampfaufrufs des Vaterlands zu „siegen oder zu fallen“ von menschlichen Träumen verabschiedete. Mir war nicht bekannt, dass er über 300 Lieder geschrieben hatte, die er seinem literarischen Werk hinzufügte, das eine Quelle der unterhaltsamen Lektüre und von geschichtlichen Geschehnissen ist. Er verteidigte Gerechtigkeitsgrundsätze, die man - solange es auf der Erde lebendige Menschen gibt - zu jeder Zeit und jeglicher Zeitepoche verteidigen wird. 

Sagen wir nicht: Almeida ist verstorben. Er ist heute gegenwärtiger denn je!

QUELLE: REFLEXIONEN DES COMANDANTE EN JEFE VOM 13. SEPTEMBER 2009