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Am 17. Februar wird der Probedurchlauf stattfinden, der es ermöglicht, alle Mittel, Mechanismen und Wahlstrukturen zu erproben, um so zu garantieren, das alle Bedingungen für das Referendum zur Verfassung gegeben sind. Das erklärte der Vizepräsident der Nationalen Wahlkommission (CEN) Tomás Amarán Díaz bei einem Treffen mit der Presse.

Er führte weiter aus, dass diese Übung von 9 Uhr bis 12:30 Uhr stattfinde und aus zwei Teilen bestehe. Im ersten Teil würden die Fragen zur Organisation ausgewertet und die Pläne für Kommunikation, Beförderung und Sicherung überprüft... Danach würden die Vorgehensweisen erprobt, die nach Abschluss des gesamten Wahlvorgangs durchzuführen seien.

Laut Amarán Díaz wird die Woche bis zum Referndum am 24. Februar dazu genutzt werden, unvorhergesehene Probleme zu korrigieren, das sich während des Probedurchlaufs ergeben haben.

Bei dem Treffen sprach er über die zum Referendum gehörenden wichtigsten Aktivitäten des Zeitplans: Aktualisierung des Personals, das den Vorsitz im Wahllokal hat, Anfertigung der nötigen Dokumentation und Überprüfung der Wählerlisten, Druck und Verteilung der Wahlzettel (10 Millionen)...

Tomás Amarán hob auch die Arbeit hervor, die zusammen mit dem Außenministerium für die Wahl im Ausland geleistet wurde. So habe in 122 Ländern, in denen gewählt werden wird, ein Probedurchlauf mit zufriedenstellenden Ergebnissen stattgefunden.

Er wiederholte, dass die Wähler im Wahllokal ihres Wohnorts zur Wahl gehen müssten. Wenn jedoch aus persönlichen Gründen oder aus Gründen, die mit der Arbeit zu tun haben, sie am Tag der Wahl sich nicht an ihrem Wohnort befinden, können sie ihr Recht in dem nächstgelegenen Lokal ausüben und zwar immer dann, wenn sie die im Gesetz vorgesehenen Anforderungen erfüllen. Er erwähnte außerdem die Inbetriebnahme von 195 Sonderwahllokalen in Terminals, Hotels, Krankenhäusern, Flughäfen...

Der Vizepäsident der CEN nahm auch Bezug auf die Beeinträchtigungen, die 25 Wahllokale durch den Durchzug des Tornados durch fünf Bezirke der Hauptstadt erlitten hatten. Diese Probleme seien aber alle gelöst worden.