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Kuba investiere dreimal so viel seines Bruttoinlandprodukts (BIP) in Bildung, wie die reichen Länder im Durchschnitt, sagte der Generalsekretär der Organisation Iberoamerikanischer Staaten für Bildung, Wissenschaft und Kultur (OEI) Mariano Jabonero Blanco auf dem Pädagogik Kongress 2019.

„Während Sie 10 % des BIP in diesen Sektor investieren ( er bezieht sich darauf, was allein im Erziehungsministerium investiert wird) liegt der Durschnitt in den reichen Ländern bei 3,6 %; weltweit werden nur 4,6 % erreicht und in Lateinamerika 5,1 %“, führte der Experte aus.

Jabonero Blanco betonte, dass Kuba alle Bedingungen erfülle, um weiter in seinem Bildungssystem Fortschritte zu machen; eine Tatsache, die sich außerdem durch die jüngsten Veränderungen bezüglich der Integration der Universitäten zeige. „Der politische Wille ist in der Bildung entscheidend“, hob er hervor.

Der OEI Generalsekretär wies daraufhin, dass Lateinamerika in der Abdeckung der Grundschul – und Sekundarschulbildung Fortschritte gemacht habe, was man allerdings nicht gleichermaßen über deren Qualität sagen könne.

Er fand auch Worte des Lobes für Veranstaltungen wie diesen Pädagogik Kongress, „mit viel Geschichte, wo, wie jetzt, Lehrer aus über 40 Ländern Erfahrungen austauschen, einer der Vorhaben der OEI, einer Organisation, die mit den Regierungen am technischen Austausch in konkreten Bereichen der Erziehung arbeitet“. Dabei sei ein Punkt die frühkindliche Erziehung und wie dies im Falle Kuba geleistet wurde, die Erziehung für Kinder mit besonderem Förderungsbedarf und die Ausbildung des Lehrpersonals.

Über die kubanische Alphabetisierungsmethode „Yo sí puedo“ sagte er, sie sei weltweit ein Erfolg und auf alle Regionen ausgeweitet worden und er betrachtete sie als „solidarische Bildungsanstrengung“.