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LA SIERPE, Sancti Spíritus.— „Hier scheint es nie schlechtes Wetter zu geben“, sagte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez als er das produktive Wachstum, die Diversifizierung und die Wettbewerbsfähigkeit des Getreide -Agroindustrieunternehmens Sur de Jíbaro lobte.

Díaz-Canel bewertete es als ein Beispiel dafür, wie effizient ein sozialistisches Staatsunternehmen sein könne, in dem die Ideen Fidels präsent seien, der persönlich in der zweiten Hälfte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts den Reisanbau in Sancti Spiritus angeregt hatte.

„Hier kann man viel lernen“, sagte der Präsident bei seinem Besuch, bei dem er die Unternehmer auch dazu aufrief, sich auf den Export auszurichten. Es sei wichtig, produktive Verknüpfungen mit dem Tourismus, dem nicht-staatlichen Sektor, der ausländischen Investition und der übrigen nationalen Wirtschaft zu erreichen und Probleme mit wissenschaftlichen Lösungen anzugehen.

Díaz-Canel machte einen Rundgang über die Finca für Tierfutter des Unternhehmens, die vor kurzem in der Zone nahe der Sierpe Vieka entstanden ist. Dort werden auf 164 Hektar Sorten wie Zuckerrohr, King Grass,Maulbeere und Moringa etc. angebaut, die dort selbst verarbeitet werden und die Proteinversorgung von Rindern und anderen Tieren sicherstellen. Das Unternehmen gehört nicht nur zu den größten und effizientesten Reisproduzenten des Landes, sondern es hat im letzten Jahr außerdem 5,7 Millionen Liter Milch und 3.100 Tonnen Fleisch geliefert.

„Das ist das staatliche Unternehmen, das es zu verteidigen gilt“, sagte Díaz- Canel in einem Gespräch mit den Arbeitern und der Leitung der Miniindustrie für Obst und Gemüse in El Recurso, deren endogene Form der Entwicklung er würdigte.

Nach einem Besuch des Fotovoltaikparks, der seit Mai 2016 in der Provinz besteht und der den Zeitraum für die Amortisierung der Investition um fast fünf Jahre unterschritten hat, ging er zur Grundschule José Martí in der Gemeinde Ferrolana.

„Diese Schule ist ein Traum“, sagten ihm die Bewohner vor Ort. Hier lernen 146 Kinder aus ländlichen Gebieten und der kubanische Präsident und die Ministerin für Bildung Ena Elsa Velázquez Cobiella tauschten sich mit Lehrern, Schülern und insbesondere mit dem Direktor Pedro Figueroa Valdés aus, der auch dort die Schule besuchte.

AUS TRINIDAD EINE IMMER SCHÖNERE UND GEORDNETERE STADT MACHEN

Der kubanische Präsident sprach liebevoll und ganz offen mit der Bevölkerung, die an an verschiedenen Stellen der Stadt erwartete. „Wir kennen die Probleme hier, aber wir sind hier, um sie gemeinsam zu lösen, sagte er ihnen.

„Die Schwierigkeiten lassen sich nicht auf einmal beheben, aber wir wissen, dass es sie gibt und wir werden jeder einzelnen nachgehen und im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes eine Lösung dafür finden“, erklärte er.

„Bei diesem Besuch hat man keinen der bestehenden Mängel versteckt“, sagte Díaz-Canel immer wieder der Bevölkerung. „Wir haben darüber gesprochen und jetzt liegt es an uns, zusammen an einer Lösung zu arbeiten.

Trinidad ist wunderschön, ein kulturelles, nationales und historisches Juwel. Deswegen müssen wir es gemeinsam verteidigen und erhalten. Dies ist eine wunderschöne Stadt und sie gehört euch, Sancti Spiritus, Kuba und auch der Menschheit“.

Auf die Frage nach dem Problem der Wasserversorgung sagte man ihm, dass dies eines der größten Probleme der Gemeinderegierung sei und der Punkt, über den es die meisten Beschwerden der Bevölkerung gebe. Um dafür eine Lösung zu finden, arbeite man an der Investition für eine neue Wasserleitung, die auch die Peripherie einschließe, auch wenn gerade in der Stadt das Problem am größten sei.

Der Präsident erkundigte sich auch nach dem Zustand der Straßen, ein weiteres Problem, das der Bevölkerung Trinidads zu schaffen macht; nach der lokalen Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, der Müllabfuhr und dem Zustand der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks.

Jedes Mal, wenn er einen Ort verließ, warteten die Bewohner auf ihn. Er dankte ihnen dafür, dass sie alles offen ausgesprochen hätten und soviel Vertrauen in ihn setzten.

Unter Beifall und Viva Fidel Rufen versprachen die Bewohner Trinidads dem Präsidenten, dass sie am 24. Februar zu den Urnen gingen, um ein Ja für die Revolution, ein Ja für Kuba auszusprechen, was letztendlich ein Ja für das kubanische Volk sei.