OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Angesichts der Herausforderungen, die sich aus einem komplexen nationalen und internationalen Umfeld ergeben, muss die kubanische Wissenschaft uneingeschränkt die Innovationskapazitäten im Hinblick auf das Wohlergehen der Menschen und die Nachhaltigkeit unseres sozioökonomischen Modells verbessern.
Dies wurde von Elba Rosa Pérez Montoya, Mitglied des Zentralkomitees der Partei und Minister für Wissenschaft, Technologie und Umwelt, auf ihrer Abschlussrede beim nationalen Festakt zum Tag der kubanischen Wissenschaft im Theater Lázaro Peña in der Hauptstadt hervorgehoben.

In ihrer Rede skizzierte die Ministerin eine Gruppe von Prioritäten, die die Arbeit des Sektors in den kommenden Jahren bestimmen werden, beispielsweise die Erhaltung und Entwicklung des durch die Revolution geschaffenen Humankapitals, wobei der Schwerpunkt auf der Ausbildung von Doktoren und Mastern und in der Rettung der wissenschaftlichen Reserve liege. Desweiteren solle der Ausbildung neuer Generationen von Spezialisten größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt und die sich wandelnde Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft gestärkt werden, um eine größere Verkettung der Produktion zu fördern, die den erfolgreichen Abschluss des Forschungszyklus gewährleisten kann.
Sie betonte auch, dass es wichtig sei, Wissenschaft als Investition und nicht als Kosten zu betrachten, und darüber hinaus die Indikatoren zu perfektionieren, die eine genauere Bewertung des Beitrags des Sektors zur Volkswirtschaft und zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ermöglichen.
Während der Zeremonie, die unter dem Vorsitz der Mitglieder des Politbüros Partei Roberto Morales Ojeda, Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, sowie Ulises Guillarte de Nacimiento, Generalsekretär des kubanischen Gewerkschaftsverbandes, stand, wurde der Provinzpreis der Innovation für 19 wissenschaftliche und technologische Ergebnisse von Einrichtungen aus Havanna verliehen, die bereits mit erheblichen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen in diesem Territorium umgesetzt wurden.

Anerkannt wurden desweiteren die Provinzen Santiago de Cuba, Villa Clara und Guantánamo, die den Status der Hervorragenden Arbeit erhielten, und die Provinz Havanna, weil sie den Austragungsort der Veranstaltung verdient hatte.

An der Festveranstaltung nahmen ebenfalls Olga Lidia Tapia Iglesias, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei, Luis Antonio Torres Iríbar, erster Sekretär der Partei in Havanna, und Reinaldo García Zapata, Präsident der Provinzversammlung der Volksmacht, sowie Ena Elsa Velázquez, Ministerin für Bildung und José Ramón Saborido, Minister für Hochschulbildung sowie Dr. Luis Velázquez Pérez, Präsident der Akademie der Wissenschaften Kubas, teil.
Vor Beginn der Zeremonie wurde der Carlos-Juan-Finlay-Orden, die höchste Auszeichnung des Staatsrates im Bereich der Wissenschaft, an fast 40 Fachleute mit herausragender Laufbahn und an die Zentraluniversität Marta Abreu von Las Villas verliehen.