OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Im zweiten Jahr in Folge lagen Ende 2018 die landesweit registrierten Niederschläge bei einem kumulierten Durchschnittswert von 1.471 mm, was 110 % des erwarteten Jahreswerts entspricht.

Argelio Fernández, Master in Naturwissenschaft und Spezialist in der Leitung der der Abteilung für rationale Wassernutzung des Nationalen Instituts für Hydraulische Ressourcen gab bekannt, dass in der westlichen Region 1 738 mm (121 %) Niederschläge gefallen sind, während die Mitte des Landes 1 483,8 (113 %) und der Osten1 225,6(96 %) meldete.

Wie der Experte aufzeigte, notierten die wichtigsten Wassereinzugsgebiete des Landes durchschnittlich 1 442,3 mm, was 108 % des Regens ist, der normalerweise erwartet wird. So lag die angesammelte Niederschlagsmenge in 59 Bezirken des Landes über dem normalen Wert und in keinem unter 50 %.

Ende 2018 speicherten die 242 vom Institut verwalteten Talsperren 6.717 Millionen Kubikmeter Wasser. Das sind 73 % der Totalkapazität, wovon 6.046 Millionen Kubikmeter (71 %) nutzbar sind.

Diese Menge liegt zwar unter dem im Dezember 2017 registrierten Volumen von 814 Millionen, überragt aber mit 643 Millionen den für dieses Datum historischen Mittelwert.

Was die 15 Grundwasserleiter der Kategorie 1 betrifft, die mit der Wasserversorgung der wichtigsten Städte und der touristischen Zentren in Verbindung stehen, so befinden sich alle in einem normalen Zustand, neun sind abnehmend, fünf stabil und einer ist ansteigend.