OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Nachdem sie offiziell beendet ist (30. November), lässt sich über die Hurrikan-Saison 2018 des tropischen Atlantiks resümieren, dass es 15 Organismen mit Namen gab, eine Ziffer, die über der Erwartung dessen lag, was die Modelle vor ihrem Beginn hergegeben hatten.

Laut Informationen, die das Klimazentrum des Meteorologischen Instituts der Granma gab, erreichten acht von ihnen die Kategorie Hurrikan, während die anderen sieben zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Existenz subtropische Stürme waren.

Kuba war am meisten durch den subtropischen Sturm Alberto betroffen, der sich am 25. Mai im Nordosten der Karibischen See bildete, über mehrere Tage hintereinander intensive Niederschläge an verschiedenen Punkten im Westen und in der Mitte des Landes verursachte, besonders ausgeprägt von Matanzas bis Ciego de Ávila, wo es erhebliche Schäden in der Landwirtschaft, der Verkehrsinfrastruktur und an der Bausubstanz gab.

Erwähnenswert auch die Durchquerung der Gegend um Cap San Antonio im extremen Westen der Provinz Pinar del Río durch Hurrikan Michael am 8. Oktober. Den Messungen der dortigen meteorologischen Station zufolge kam es zu Windböen von bis zu 171 km/h bei Winden von 120 bis 140 km/h. Außerdem waren Zonen in Pinar del Río, Artemisa und der Insel der Jugend von signifikanten Überschwemmungen betroffen.

Zum Vergleich: In der Saison 2017 hatte es 17 Organismen mit Namen gegeben, von denen zehn die Hurrikan-Kategorie erreichten; sechs von ihnen waren intensiv. Unter ihren Besonderheiten gilt es Irma und María, die beiden Hurrikane Kategorie 5 auf der Saffir-Simpson Skala hervorzuheben, die mit dieser Stärke auf Land geprallt waren.