OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Kuba wird das laufende Jahr mit 4 Millionen 750.000 ausländischen Besuchern abschließen, ein weiterer Rekord in einem Sektor, der noch dabei ist sich zu erholen. Dies versicherte Kubas Tourismusminister Manuel Marrero im Zuge der umfangreichen Informationen über den Stand und die Perspektiven der Branche gegenüber den Delegierten und Gästen auf der II. Konferenz der Nationalen Gewerkschaft der Arbeiter im Hotel- und Tourismuswesen (SNTHT), deren abschließende Sitzungen heute und morgen in Havanna stattfinden werden.

Trotz des Wachstums im Vergleich zum Vorjahr stellte er Betrachtungen darüber an, dass, wenn man das Geplante hätte umsetzen können, 5 Millionen Touristen möglich gewesen wären, das heißt, wenn nicht die US-Regierung Ende 2017 ein Paket restriktiver Maßnahmen Reisen ihrer Landsleute nach Kuba betreffend in Kraft gesetzt hätte. Darüber hinaus habe es eine Medienkampagne gegeben, die Kubas Fähigkeit, die Hurrikanschäden nach Irma zeitnah zu beseitigen, in Zweifel gezogen hatte.

Desungeachtet seien bis vergangenen Oktober etwas mehr als 700.000 Kreuzfahrer, überwiegend aus den USA und Europa, auf der Insel angekommen.

Andere positive Indikatoren seien das Einkommen der Touristen sowie die Anzahl derer, die zum wiederholten Mal Kuba bereisten, eine Ziffer oberhalb von 40 %, und dies nicht allein wegen der Strände, sondern, wie in Umfragen deutlich geworden sei, ebenso wegen der Gastfreundschaft der Bewohner, der Kultur und der Sicherheit.

In seinen Ausführungen sprach er die Maßnahmen an, die die Landesleitung unternommen habe, diesen Sektor weiter auszubauen, nicht nur durch Erhöhung der Hotelkapazität, die derzeit schon 69.514 Zimmer biete – 76 % davon in den Kategorien 4 und 5 – sondern auch mit Bedingungen, die, seit der Einführung und allgemeinen Nutzung technologischer Systeme, einen höherwertigen Service gewährleisten.