OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Mit der wiederbelebten Ermutigung, Handelsbeziehungen anzukurbeln und die Türen für neue Partner offen zu halten, beginnt an diesem Montag die 36. Auflage der Internationalen Messe von Havanna (FIHAV), die bis zum kommenden Freitag auf dem Expocuba-Gelände stattfinden wird.

Einmal mehr haben Unternehmer, die die Restriktionen ignorieren, welche seit fast sechs Jahrzehnten durch die illegale Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade bestehen, die die USA Kuba auferlegen, ihr Kommen zugesagt. Die Anzahl der Teilnehmer ist ähnlich der des vorigen Treffens.

In Laufe von etwa einer Woche werden über 2.500 Vertreter aus mehr als 60 Ländern in Geschäftsverhandlungen treten. Auf kubanischer Seite werden es etwa 350 Entitäten sein.

Heute, am ersten Tag, wird man das Geschäftsforum Russland-Lateinamerika/Karibik durchführen, das durch die Stiftung Roscongress und das Institut Bering-Bellinghausen für die Amerikas organisiert wird, unterstützt von Ministerien der Russischen Föderation und Kubas.

Laut den Sponsoren stellt dieser Event eine einzigartige Plattform für das Interagieren von Beamten öffentlicher Organismen und dem unternehmerischen Sektor dar. Die Agenda schließt unter anderem den Austausch über Perspektiven für die Handels-, Wirtschafts- und Investitionszusammenarbeit ein, wie auch die Entwicklung aktueller Integrationsprozesse zwischen den teilnehmenden Ländern und Regionen.

Vor drei Jahren war Uruguay zum ersten Sitz für diese Art von Treffen gewählt worden, das nun in Havanna stattfindet, parallel zum 16. Forum der Zwischenstaatlichen Russisch-Kubanischen Kommission, deren Schlussdokumente am morgigen Dienstag unterzeichnet werden.