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Salvador Sánchez Cerén (links) wurde bei seiner Ankunft in Havanna vom stellvertretenden Außenminister Rogelio Sierra empfangen Foto: Endrys Correa Vaillant
Salvador Sánchez Cerén (links) wurde bei seiner Ankunft in Havanna vom stellvertretenden Außenminister Rogelio Sierra empfangen Photo: Endrys Correa Vaillant

Salvador Sánchez Cerén, Präsident der Republik El Salvador, überbrachte dem kubanischen Volk einen Gruß, als er am Dienstag in Havanna eintraf.

Bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen José Martí schätzte der Würdenträger die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Nationen.

Er berichtete der Presse über die 12 gemeinsamen Projekte zwischen Kuba und El Salvador, die nach seinem ersten offiziellen Besuch auf der Insel im Jahr 2015 begannen und von denen bisher sieben abgeschlossen wurden.

Er unterstrich die Unterstützung Kubas für diese Nation durch die Operation Milagro, mit der 20.000 Salvadorianern geholfen wurde, ihre Sehkraft wiederzuerlangen. Er wies auch auf die „Yo sí puedo“-Methode hin, dank der 330.000 Menschen in diesem Land alphabetisiert wurden.

Der angesehene Besucher sprach sich gegen die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba aus, die die Vereinigten Staaten seit fast sechs Jahrzehnten aufrecht erhalten, und bot El Salvadors bedingungslose Unterstützung an.

Zur Migrationslage in Lateinamerika äußerte er seine Uneinigkeit mit der Politik des US-Präsidenten bezüglich der honduranischen Migrantenkarawane, die die Vereinigten Staaten erreichen will. Er kritisierte auch die Drohungen von Präsident Donald Trump, Finanzhilfen für Honduras, Guatemala und El Salvador zu kürzen, wenn sie den Marsch dieser Menschen nicht aufhalten.

Zu den Aktivitäten, die im Rahmen der Agenda von Sánchez Cerén in Kuba vorgesehen sind, gehören Gespräche mit dem kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez. Er wird auch das José Martí Denkmal besuchen, um den Nationalhelden zu ehren, sowie den Santa Ifigenia Friedhof in Santiago de Cuba, um dem historischen Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, Tribut zu erweisen.