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Die Technologische Universität von Havanna José Antonio Echeverría leistete einen wesentlichen Beitrag für die Lösung der Probleme im Zusammenhang mit dem Malecon von Havanna. Photo: Juvenal Balán

HOLGUÍN - Durch rigorose wissenschaftliche Forschung tragen die kubanischen Universitäten zur Tarea Vida (Aufgabe Leben) bei, wie der Staatsplan zur Bekämpfung des Klimawandels benannt wird.

In ihren exklusiv für Granma erfolgten Erklärungen wies Frau Dr. Tania Merino Gómez, Beraterin der Direktion für Wissenschaft und Technologie des Ministeriums für Hochschulbildung (MES), darauf hin, dass die Studien darauf gerichtet seien, einen Beitrag zur Entscheidungsfindung der lokalen Regierungen zu leisten.

Unter den Prioritäten hob sie die Ernährungssicherheit auf der Grundlage der strategischen Vision hervor, dem Land trotz der Klimaveränderungen und ihrer Auswirkungen auf die Agrosysteme die Aufrechterhaltung der Souveränität bei der Produktion landwirtschaftlicher Produkte zu garantieren.

Sie bestätigte die Existenz von mehr als 50 Projekten, in die die Agraruniversität von Havanna eingebunden ist, die mit dem Lehr- und Wissenschaftskomplex der Provinz Mayabeque zusammenarbeitet, dem das Nationale Zentrum für Landwirtschaftssicherheit (Censa) und die Nationalen Institute für Agrarwissenschaften und Tierwissenschaften angehören, die alle zum MES gehören.

Auf diese Weise arbeiten auch die Universitäten Las Tunas und Ciego de Ávila mit großer Sorgfalt. Letztgenannte, spezifizierte sie, führt Forschungen durch, die mit der Messung von Salinitätsbereichen verbunden sind, die bestimmte Kulturpflanzen aushalten können, woraufhin das Zentrum für Biopflanzen des Hochschulzentrums mit der Züchtung von Samen reagiert hat, die diesen Bedingungen gerecht werden.
Bezüglich der Studien im Zusammenhang mit der Küste, hob sie die Arbeit der Zentren für Meeresforschung (Universität Havanna), für Küstenforschung (Universität Cienfuegos) und für Integriertes Management von Küstenzonen (Universität Oriente) hervor, die konkrete Maßnahmen zur Abschwächung der Folgen von Klimaschwankungen in Siedlungen und Ökosystemen vorgeschlagen haben.

Manglar Vivo ist ein internationales Projekt, an dem die Agraruniversität von Havanna und andere Zentren des MES teilnehmen, um die regulatorische Barrierefunktion der Mangroven in den südlichen Provinzen Mayabeque und Artemisa wiederherzustellen, sagte Tania Merino, die ebenso die Beteiligung der Technologischen Universität von Havanna José Antonio Echeverría bei der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Uferpromenade Maleconder Hauptstadt des Landes lobte.

Mit der Wiederaufforstung ist das Projekt verbunden, durch das das Hochschulinstitut für Metallurgie und Bergbau von Moa an der Wiederherstellung der vom Bergbau betroffenen Gebiete teilnimmt. Dazu gehören unter anderem die Anpflanzung von Bäumen, die den Wald wiederherstellen und zur Aufnahme des dort hochkonzentrierten Kohlendioxids beitragen.

Darüber hinaus führen die Universitäten von Granma, Guantánamo und Pinar del Río in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Forstwissenschaften Untersuchungen durch, die sich mit der Resistenz der Art gegenüber den neuen klimatischen Bedingungen befassen.

Gleichzeitig, betont sie, liege der Schwerpunkt auf Studien zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen, ein Gebiet, auf dem sich die Universitäten von Cienfuegos, Matanzas und Sancti Spíritus hervortun, von denen sich letztere auf die Entwicklung und Nutzung von Bio-Faulbehältern spezialisiert habe.