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Der kubanische Präsident besichtigt Bereiche des im Bau befindlichen Hotels Pilar I in Cayo Guillermo Photo: Estudios Revolución

CIEGO DE ÁVILA – Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, machte einen ausgiebigen Rundgang durch Zonen touristischer Entwicklung in den Jardines del Rey, die genetische Firma Turiguanó, die Kerngeschäftseinheit (UEB), die mit der Verarbeitung von Früchten des Agroindustriellen Unternehmens Ceballos befasst ist und den Landwirtschaftsbetrieb Cubasoy, Orte, an denen er sich mit vielen Arbeitern austauschte.

In Cayo Coco erhielt er detaillierte Erläuterungen vonseiten Sergio Ramón Ricaño Pérez, Repräsentant der Regierung für die Eilande im Norden Villa Claras, Ciego de Ávilas und Camagüeys, über das Entwicklungsprogramm in den drei Provinzen, wo laut dem territorialen Landnutzungsplan 69.926 Fremdenzimmer entstehen, von denen bereits 18.662 für den internationalen und nationalen Tourismus geöffnet sind.

Ricaño kündigte an, dass im Fall des Cayos Santa María im Norden Villa Claras das Bauprogramm für Fremdenzimmer „seinem Ende zugeht“, wobei von der Gesamtkapazität der 13.084 Zimmer in diesem Gebiet schon 10.572 genutzt würden.

Im Hinblick auf die Vorbereitung auf die Hauptsaison, die am kommenden 15. November beginnen wird, erklärte Iyolexis Correa Lorenzo, Delegierte dieses Sektors für Ciego de Ávila, dem Präsidenten, man arbeite an der Erfassung von circa 900 Fremdenzimmern, stehe in Kontakt mit den Hauptlieferanten der erforderlichen Produkte an die Zielorte, bilde die Arbeiter für eine Verbesserung der Serviceleistungen fort und befinde sich in der Konsolidierung eines Investorenprozesses, der es ermögliche, die Arbeiten termingerecht abzuschließen.

Nach der Vorrede begaben sich Díaz-Canel und sein Gefolge, dem auch Félix Duarte Ortega, Mitglied des Zentralkomitees und Parteisekretär der Provinz, sowie mehrere Minister und Stellvertretende Minister angehörten, nach Cayo Guillermo, um das Hotel Pilar I (245 Zimmer der Kategorie 5 Sterne plus), das sich in der finalen Bauphase befindet und im November fertiggestellt sein soll, zu besichtigen.

Die Route beinhaltete auch die Genetische Firma Turiguanó, wo es die größte Herde an Santa Gertrudis Rindern des Landes – und die zweitgrößte Lateinamerikas – gibt, die merklich unter dem Hurrikan Irma gelitten hat, der mit maximalen Böen über die Anlage gefegt war. Es wurde in der Folge ein weit gestecktes Erholungsprogramm aufgelegt, um in jeder Hinsicht eine Verbesserung des Viehs dieser Rasse zu bewirken, einen Erhalt der Zuchtstiere und der Fleischproduktion, in erster Linie gedacht für die Importsubstitution bei der Vermarktung in verschiedenen touristischen Einrichtungen des Landes.

Danach besichtigte man die Verarbeitungslinien des Agroindustriellen Unternehmens Ceballos, gelobt von Díaz-Canel im Mai des Jahres, als er Arbeit der Entität am Ende des Produktionskreises vom Acker zur Industrie hervorhob.

Rodolfo Morales Pérez, Direktor des Betriebs, informierte über den im Jahr 2000 begonnenen Investitionsprozess, der auf eine Steigerung der Produktionskapazität, der Verdampfung, der aseptischen Abfüllung und der Verpackung von Säften und Pürees aus tropischen Früchten ausgerichtet ist.

Zu all diesen Verbesserungen kommt die Steigerung bei der Veredlung von Marmeladen und Tomatenpürees hinzu bei einem Ausbau der Effizienz und größeren Fruchtvolumen in geringerer Zeit, was die Industrialisierung der geernteten Früchte als Ergebnis des landwirtschaftlichen Wachstums im Territorium garantiert.

Von den Fachleuten als einer der am besten organisierten Investorenprozesse auf dem Gebiet der Landwirtschaft in der Provinz katalogisiert, umfasst die industrielle Entwicklung außerdem die Anschaffung von Technologien, welche die Steigerung der saubersten Produktionen erlauben, um eine rationale und effiziente Nutzung der Energieträger zu erreichen.

Der Amtsinhaber besuchte auch den Landwirtschaftlichen Betrieb Cubasoy, mit über 15.000 Hektar einer der größten des Landes und von hoher Bedeutung beim Anbau von Mais, Bohnen und Soya, wobei er dazu anregte, die Produktion zu diversifizieren.

Im Landwirtschaftsbetrieb La Cuba mahnte er dessen Leiter, sich schnellstmöglich auf die Suche nach Exportmärkten zu begeben, wie es im Vertrag 352/2017 des Ministeriums für Außenhandel und Ausländische Investitionen vorgesehen ist. „Dies ist das Image der Entwicklung, das wir in der Landwirtschaft wünschen“, sagte er, sichtlich zufrieden mit den Bemühungen der Arbeiter und Führungskräfte dieses Unternehmens.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats kehrt nach Ciego de Ávila zurück, kaum zwei Monate, nachdem er auf einer Arbeitsrundreise durch Gegenden des Plans Turquino-Bamburanao in der Gemeinde Florencia die Schäden begutachtet hatte, die durch den subtropischen Sturm Alberto entstanden waren.

NUR WENIG MEHR ALS ZWEI MONATE

Am 31. Juli dieses Jahres war Miguel Díaz-Canel Bermúdez in der Gemeinde Florencia der Provinz Ciego de Ávila erschienen und hatte sich mit Bewohnern dieser Zone ausgetauscht, die im Mai vom Durchzug des subtropischen Sturms Alberto betroffen waren.

Bei dieser Gelegenheit besichtigte er die Brücke von Lowrey, die vom reißenden Wasser stark beschädigt worden war.

An der Abzweigung des Flusses Jatibonico del Norte interessierte sich der Präsident für den Fortgang der Restaurierungsarbeiten.

Bergauf in Richtung der Gemeinde Lowrey, wo der Fluss Jatibonico del Norte sein Bett verlassen hatte und bis auf Höhe der Elektrizitätsmasten gestiegen war, hielt bei Abras Grandes inne.

Nachdem er einen schmalen, nunmehr vollständig wiederhergestellten Bergpfad hinaufgestiegen war, machte er eine Pause in Boquerones, wo am 5. und 6. Oktober des Jahres 1958 der Comandante Camilo Cienfuegos im Vorfeld der Schlacht von Yaguajay kampiert hatte.

Auf dem Rückweg besuchte er die Konservenfabrik von Majagua und sprach einmal mehr mit der Bevölkerung von Florencia, die er als edel, kultiviert, arbeitsam und sehr diszipliniert bezeichnete.

Am Ende seiner Wiederkehr nach Florencia leitete der Präsident eine Sitzung mit der Zeitweiligen Arbeitsgruppe, die mit den Restaurierungsarbeiten nach „Irma“ und „Alberto“ befasst ist.