OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Cubadebate

Santiago de Cuba - Der Doktor der Wissenschaften Enrique Arango Arias, Technischer Direktor des Nationalen Zentrums für seismologische Forschung (Cenais), sagte gegenüber Granma, dass die Stärke von 5,9 des in Haiti registrierten Erdbebens seinem 116 Kilometer östlich von Maisí gelegenen Epizentrum entspreche, weshalb es im äußersten Osten Kubas mit viel geringerer Intensität wahrgenommen worden sei.

„Tatsächlich war es in Baracoa, Moa und anderen Orten von Guantanamo und Holguin stark zu spüren und etwas mäßiger auch in dieser Provinz“, erklärte Arango Arias, der außerdem Leiter des Nationalen Erdbebendienstes ist. „Aber es werden keine Stärken oder andere Daten für den einen oder anderen Ort erstellt , sondern ausschließlich für den Punkt, wo das Epizentrum gelegen war.“

 Nach Angaben des Netzes des Nationalen Erdbebendienstes ging das in Kuba 12. bisher wahrnehmbare Erdbeben des Jahres 2018 am 6. Oktober um 20:11 Uhr vor sich. Es wurde bei 20.130 Grad nördlicher Breite und 73.055 westlicher Länge und in einer Tiefe von zehn Kilometern lokalisiert.
Es war in allen Gemeinden der Provinz Guantanamo, in Moa, Sagua de Tánamo, Mayari und Tacajó (Banes) der Provinz Holguin und in Songo-La Maya, Segundo Frente und Santiago de Cuba spürbar, ohne Schäden jeglicher Art hervorzurufen.
Um 16:00 Uhr am Sonntag wurde das Beben Nr. 13 registriert, das als wahrnehmbar eingestuft wurde. Es geschah auf 20.11 Grad nördlicher Breite und -73,02 Grad westlicher Länge, 116 km östlich von Maisi, Provinz Guantanamo und hatte eine Stärke von 5,2 in einer Tiefe von acht Kilometern.
Es wurde als wahrnehmbar in der Provinz Guantanamo; in Moa, Sagua de Tánamo, Cueto und Mayarí in der Provinz Holguín sowie in Songo-La Maya, Segundo Frente und Santiago de Cuba, Provinz Santiago de Cuba, gemeldet.